Archiv für January 2004

Get on the Train

Falls ihr mal acht Stunden in einem weissen Raum ausharren müsst und als einzige Musik die neueste Massive Attack bei euch habt, kann ich die Streams von jungletrain.net und bassdrive.com empfehlen, die besonders um die Mittagszeit herum sehr ansprechenden drum’n'bass von sich geben. Es sei denn natürlich, ihr seid so krasse hardcore-Designstudenten wie meine Kommillitonen und checkt das partout nich, wenn zum neunten mal “Prayer for England” durchläuft.

Another one

Eine weitere verirrte Seele verstärkt ab nun dieses nette Blog, um die Lücken zwischen den Updates zu verkürzen, nämlich ich, der zufällig über den Status des Kommentierens herausgewachsen ist. Eigentlich ist dieses Posting nur dazu da, Hallo und so zu rufen, da gerade sowieso nicht viel passiert, abgesehen von alltäglichen Kleinigkeiten. Der Schnee fällt weiterhin vom Himmel, die Polizei sagt dem arabischen Gemüsehändler gegenüber wie jeden Tag Bescheid, dass die deutschen Ladenöffnungszeiten Donnerstags nicht bis 23.00 Uhr reichen, und die dubiosen Gestalten an der U-Bahnstationen reichen sich gegenseitig Geldscheinbündel, die sie mit einem paranoiden Blick in die Umgebung durchzählen. Eben ein ganz normaler Abend hier vor meinem Fenster. Damit beschließe ich dann auch schon, mich für jetzt wieder zu verabschieden, und mich über das öde Fernsehprogramm informieren & aufregen zu gehen. Laterz.

Achja: nähere Auskünfte über meine Person könnt ihr beim diki erfragen.

Le temps d賲uit tout

Ich kriege hier langsam zuviel.

Meine Mutter sollte es eigentlich besser wissen, nach 48 Jahren, zwei Kindern und mehr fernöstlicher Heilkunstliteratur als Pratchett-Büchern in meinem Regal; raucht aber trotzdem. Wäre mir eigentlich auch egal, wenn sie sich nach der Ziggi nicht an meinen Rechner klemmen und innerhalb von 8 Minuten mein Zimmer durch tiefes Atmen in nen Koksofen verwandeln würde; dabei starsinnigst die Bitte ignoriert, entweder ein Kaugummi zu kauen oder das Fenster zu öffnen.

Mein Vater ist derweil damit beschäftigt, alle Mülleimer des Hauses in die nachbar’sche Mülltonne zu entleeren, weil unsere schon wieder voll ist und die Rentner von gegenüber ihre nur zur Hälfte brauchen. Irgend etwas an dem Bild, wie mein alter Herr unseren Hausmüll in fremde Tonnen stopft, widert mich ganz gewaltig an.

Da ist mein Bruder eigentlich noch harmlos, wenn er mir voller Stolz und mit Ansage seine neuen Baggypants aus Cordstoff [edit] auf dem Catwalk neben meinem Bett präsentiert.

Zum Glück hab ich ja zwei Packungen Schoko-Cookies zur Hand, deren Dopaminwellen mich wieder vom Rande des Wahnsinns in die blaue Lagune der Heiterkeit zurückspülen werden. Hätte ich nicht soviel Angst vor dem Baby aus Trainspotting, und wär Heroin nicht so verdammt unpraktisch, dann würde ich mich heute mit deutlich weniger Einrichtungsgegenständen belastet sehen.

Yeees, itsalive!! OBEY! OBEY!

Fertig!

Das mit dem Update auf Wordpress 1.0.1 musste noch warten, da die noch ziemlich Bugs drinnehaben die jedesmal die Datenbank zerschiessen. War aber sowieso nicht so wichtig, werd’s draufmachen wenn die das Problem mit der nächsten Version (hoffentlich) in den Griff gekriegt haben. Vielleicht wird hier an der Site auch noch was gefeilt, das Blauschema gefällt mir z.B. noch nicht so ganz. Ausserdem hab ich diesmal fest vor, die anderen Seiten fertig zu machen, vor allem das Archiv. Immerhin hat Wordpress einige beeidruckende Navigations-Features. Jetzt gehts aber erstmal ins Bett.

Warning: The Big Enemy is approaching at full throttle!

Da keine meiner Kollegen hier was gemacht hat, hab ich gestern ein neues Design zusammengeschustert. Konzept war diesmal, alles mit CSS zu machen. So verwendet meine Seite denn dann auch nur 3 Bilder (abgesehen von den Posts natürlich). Sogar ein Spaltenlayout hab ich hingekriegt, ohne Tabellen zu verwenden. Ausserdem bin endlich ich auf XHTML 1.0 strict umgestiegen. Das Update wird einhergehen mit einem Update von Wordpress, Ende der Woche sollte alles spätestens erledigt sein.

Wenn ich mal angefangen hab zu schreiben kann ich kaum aufhören. Jetzt mus ich mich leider dazu zwingen, wenn ich nicht sofort ins Bett gehen bin ich morgen wieder tot. In dem Sinne: Gute Nacht