Archiv für March 2004
Jetzt weiss ich es! Jetzt weiss ich warum der Soundtrack so seltsam homogen wirkt. Es hätte mir schon früher auffallen können, hätte ich mir einfach mal die Interpreten angeguckt. Von denen gibts nämlich nicht viele, zählen wir mal auf: Kevin Shields hat auf den ersten Blick 4 Lieder, allerdings ist er auch Frontmann von My Bloody Valentine, macht 5. Der nächste, Brian Reitzell ist zweimal explizit vertreten, wenn man ein bißchen rumforscht stellt sich heraus, dass er auch maßgeblich an Alone in Kyoto von Air beteiligt war. Air haben auch ein Label, und siehe da, hier finden wir Sebastien Tellier und Phoenix wieder.
Tja, es bleibt Jesus and the Mary Chain. Die kann man aber ohnehin nicht unerwähnt lassen, wenn man über My Bloody Valentine redet, also rein damit in unseren Sack :) Jetzt sind da nur noch Squarepusher und Death in Vegas, zu dem ich nun beim besten willen keine Verbindung herstelle konnte ausser über den Musikstil, und Happy End, die “Kaze Wo Astumete” singen. Vielleicht ist anzumerken, dass die eine Hälfte von Happy End, Haruomi Hosono bei Pizzicato Five mitspielt. Sein musikalischer Background ist übrigens auf Brian Eno aufgebaut, der eine Zeit lang Mit-Kopf von Roxy Music war, von denen “More than this” stammt, das Lied was Bill Murray im Hidden Track singt. Ich könnt’ jetzt noch den Bogen von Roxy über Velvet Underground wieder zurück zu Jesus and the Mary Chain und My Bloody Valentine spannen, aber irgendwann muss ja mal Schluss sein.
Damnit, eigentlich wollte ich noch Final Fantasy spielen…
(Zusammen mit Theodor W. Adorno in “Dialektik der Aufklärung - Kulturindustrie, Aufklärung als Massenbetrug”)
“Der Bürger, dessen Leben sich in Geschäft und Privatleben, dessen Privatleben sich in Repräsentation und Intimität, dessen Intimität sich in die mürrische Gemeinschaft der Ehe und den bitteren Trost spaltet, ganz allein zu sein, mit sich und allen zerfallen, ist virtuell schon der Nazi, der zugleich begeistert ist und schimpft, oder der heutige Großstädter, der sich Freundschaft noch noch als »social contact«, als gesellschaftliche Berührung innerlich Unberührter vorstellen kann.”, S.164
sowie
“Die Heroisierung der Durchschnittlichen gehört zum Kultus des Billigen.”, S165
Copyright des Buches ist 1944, Neupublikation war 1969, Aktualität ist gegenwärtig.
Statt mich um meine Uni-Sachen zu kümmern hab’ ich gestern morgen lieber im Netz gesurft (was sonst) und bin dabei auf zwei Seiten gestoßen, bei denen ich mich fast bepisst hab’: The Official Ninja Webpage: REAL Ultimate Power!!!! der offiziellen Ninja Homepage (”Hi, this site is all about ninjas, REAL NINJAS. This site is awesome. My name is Robert and I can’t stop thinking about ninjas. These guys are cool; and by cool, I mean totally sweet.“). Davon bin ich per Link bei The best Page in the Universe gelandet. Hier schreibt Maddox Essays über Filme oder anderen Kram mit Titeln wie “Astrology is bullshit. Astrology is bullshit. Astrology is bullshit.” oder “McDonald’s new ad campaign is an anagram for “ailing vomit.”“. Besonders hervorzuheben ist das (ausnahmsweise positive) Ikaruga Review (”Ikaruga kicks ass.“).
I think it’s high time they started making more games like Ikaruga. Game companies are turning gamers into pussies these days, which is probably why games like this don’t flourish. That’s one of the reasons I admire that nerd who played something like 1 billion consecutive games of Pacman a while back. It takes some guts, and a whole lot of stupidity to play Pacman for that long. What a loser.
Ich würd euch noch von vorgestern the adventures of Finsternis and Prufrock nahelegen, allerdings kommt man in den Genuss nur mit einem Downloadmanager, die Filme haben nämlich eingeschlagen wie eine Bombe und irgendwie ist daran die Bandbreite der o.g. Seite verreckt. Erinnert sich noch irgendjemand an The Adventures of Dank and Scud? 1997 hat DAMIT alles angefangen. Waren das noch Zeiten…
Ich begrÜße es ja durchauch wenn Frauen sich mit Videospielen beschäftigen und dann auch noch gute Websites dazu gestalten. Was allerdings treibt weiblich Game dazu an, auf ihren Seiten stets Schriftarten wie Times News Roman in 9px zu verwenden? Ich mein, die sind doch nicht auf den Kopf gefallen? Checken die nicht, das man das nicht lesen kann? Vor allem sind die Seiten ansonsten ziemlich gut gestaltet. Ok, von GGA mal abgesehen…
Kommt zwar aus Amerika, von der Michigan State University, könnte aber trotzdem ganz interessant sein: The Impact of Anonymity on Disinhibitive Behavior Through Computer-Mediated Communication. Gefunden bei Penny Arcade.
Fragdieb
am 23.03.04
in
Games
Jemand hat ein pubertieres, GTA: Vice City süchtiges Kind an einen 3D-Editor gelassen !!!
Shield your eyes!