Archiv für March 2004

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Mein (sinnloser) Wochenendrückblick

Freitag abend, gegen halb elf: meine Mitbewohner und ich bewegten uns mit dem ÖPNV nach Berlin-Mitte zur Firebar, um dort die Physikkommilitonen (sp?) meines Mitbewohners zu treffen. Irgendwie kann mich die Firebar aber nicht überzeugen. (zu hell, zu statisches Licht, Musik zu leise, servieren da Berliner Pilsener!). Außerdem sind Physikstudenten und ihre Gesprächsthemen nichts das, was ich in Kombination mit Bier hören will. Da jedoch einer von den Typen nen paar Freikarten fürs Matrix in F-Hain hat, beschließen wir dann, dort hin weiterzugehen. Das Matrix ist irgendwie für ne 1-2-3 Proletendisko ganz nett, die Türsteher lassen mich da sogar trotz 100% schwarzer Klamotten rein, wird aber irgendwie hauptsächlich von garantiert nicht volljährigen Alkopop-abhängigen kleinen Mädchen und volljährigen, dafür dicken Alkopop-abhängigen Mädchen bevölkert. Als Kontrast dagegen müssen Matthias und ich erstmal nen paar Hefeweizen und ein paar Absinths trinken. Irgendwie bleiben wir aber doch von nicht wünschswerten unsittlichen übergriffen (leider auch von wünschenswerten) verschont.

Samstag: Fünf Stunden Schlaf müssen reichen, jedenfalls schaffe ich es danach aufgrund von Kopfschmerzen nicht, weiterzuschnarchen. Die Kopfschmerzen verschwinden jedoch nach dem Essen. Abend: Pool Party braucht (nach der Aussage von Chris, dem Bruder der Gitarristin) meinen Support bei der Vorentscheidung zum Punk Meets Metal-Festival, also beschließen er und ich, uns für diesen Abend dort hin zu bewegen. Offizieler Starttermin ist 20.00 Uhr, dank Insiderinformationen wissen wir jedoch, dass es sich nicht lohnt, dort vor halb elf zu erscheinen. Als wir dann um halb 11 ankommen, ist die Naunynritze in X-Berg hauptsächlich mit den 6 Bands und den Leuten, die die Bands so mitgebracht haben, gefüllt, die Abstimmung ist also voll demokratisch, die meisten Stimmzettel werden schon bevor die erste Band einen Ton gespielt hat abgegeben. Hätte es eine Gästeliste gegeben, es hätte wohl niemand an dem Abend die 2,50 ¤ Eintritt bezahlt. Um 23.15 Uhr ist dann auch der Soundcheck, und es kann losgehen. Jede Band erhält 20 Minuten Spielzeit, die jeweils vond er Band mitgebrachten Fans versuchen, durch 3 Leute-Pogo Stimmung zu machen. Nach jeder Band verschwinden diese Fans, so dass es bei der 4. Band schon reichlich leer ist. Gegen 2 ist die Entscheidung gefallen, und der 3. Platz und damit die Qualifizierung für das PMM-Festival wird spontan in einer nahegelegenen Kneipe gefeiert.

Sonntag: Schlafdefizit weiter ausgebaut, die Wohnung grundgereinigt und wieder nicht an meinem aktuellen Vice City Car Modding Projekt weitergemacht. Irgendwie gibt es keine ordentlichen Photos davon, wie die Karre innen aussieht.

Ich spiel das jetzt in “Punk” durch…

Tja, diesen Post schreibe ich nun, kurz vorm schlafengehen, auf dem Bett sitzend, mit meinem neuen Acer Travelmate 291Lci auf dem Schoß. Gerade als ich mich heute daran machen wollte, für die Uni zu lernen (wirklich!), hat es an der Tür geklingelt, und der freundlich Postbote stand auf der Treppe, mit nem Riesenpaket von Atelco unterm Arm.

Nachdem ich mich den Nachmittag über also mit dem Notebook und der Windowsinstallation darauf beschäftigt habe ist das Teil jetzt einsatzbereit. Alle Editoren und Webserver sind installiert, da lese ich gerade eben auf DeviantArt, dass PHP 5 endlich released wurde. Plan für morgen also: früh aufstehen, DAP lernen, Webserver gedönse neu aufsetzen (hab mal nachgeguckt und siehe da, MySQL 4.0 ist auch raus,obwohl das glaub ich schon länger der Fall ist).

Danach gehts dann ans programmieren, für die Arbeit gilt es ein Skript zu schreiben, dass verschiedene HTML-Listen parst, sortiert und als CSV ausgibt. Sollte nicht zu schwierig sein, bei der Gelegenheit kann ich auch gleich mal testen, was sich bei PHP inzwischen so beim Thema universelle Desktoptauglichkeit getan hat. Falls ich meinen Chef nicht überreden kann, bei sich PHP zu installieren, mussich mir wohl C++ aneignen, oder den Quatsch in Java schreiben (irks).

The return of Saturday Morning

Ich wollte ja immer mal wieder etwas mehr Sport treiben und gestern war’s dann soweit :) Mit Timo und Gesa bin ich schwimmen gegangen. Tja, hat mir zumindest nicht geschadet. Heute morgen bin ich schön ausgeruht und hab mich, was ich sonst sehr selten tue vor die Flimmerkiste gesetzt und wow, die Samstagmorgen Cartoons sind wieder zurück! (AWM: “The Disappearance of Saturday Morning“)

Ich rede hier nicht von behinderten Hey Arnold, Disney’s große Pause oder dem computercolorierten Kleinkinderquatsch der auf dem Kinderkanal läuft, nein! Pinky & der Brain, die Looney Tunes, Superman, Marsupilami, alle wieder da. Natürlich immer noch kein Vergleich mit dem was vor 10-15 Jahren lief, aber die Tendenz gibt Hoffnung. Endlich wieder bis 12 im Bett bleiben und sich unterhalten lassen ohne einen Figner zu rühren.

diki in Berlin - outside view II

der Geschichte zusätzlicher Teil II.

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diki in Berlin - outside view I

der Geschichte zusätzlicher Teil I. mehr…