Archiv für March 2005
Im Zuge meiner gestrigen Windows-Neuinstallation habe ich gestern ein cooles Programm entdeckt.
A Note ist eines dieser Post-It Programme. Erwähnenswert ist es meiner Ansicht nach, weil es einige coole Features hat und noch wichtiger unnötige Features eben nicht hat. Das letzte was ich bei so einem kleinen Helfer brauche sind Myriaden von kruden Features in tausend Kontextmenüs vergraben, die ich dann eh nie benutze.
Also. A Note residiert im System-Tray und erzeugt auf Doppelklick neue Notes. Diese lassen sich in Farbe und Schriftgestaltung verändern. Jede Note verfügt über eine Titelzeile mit Namen und ein paar Icons: Löschen, minimieren und docken. Minimieren verkleinert die Note auf Ihre Titelzeile, docken geht noch weiter und pappt einen kleinen Reiter an einen Bildschirmrand eurer Wahl, auf dem nur der Titel der Note steht. In beiden Zuständen kann man für die Notes einen Alpha-Wert einstellen.
Clou des Programms: Notes lassen sich auf einem Server abspeichern und stehen somit auf verschiedenen Computern zur Verfügung.
Ein schöner Vertreter der “Weniger-ist-mehr”-Programme, vor allem im Vergleich zu At-Notes, das ich vorher benutzt habe. Bzw. nicht benutzt. Das war nämlich so überladen und umständlich zu bedienen, dass ich mir lieber wieder Papierzettel an den Monitor geklebt habe.
In San Francisco ging gestern die Game Developers Conference zuende. Ich hab gerade erst angefangen mich da durchzulesen, aber zwei Dinge möchte ich schonmal weiter geben:
Brandon Sheffield berichtet auf Gamasutra über die Rede von James Paul Gee, welcher einen hervorragenden Abriss präsentiert hat über die Art und Weise, wie Spiele den Spieler zum lernen anregen (sollten). Als Beispiel dient Ninja Gaiden.
Ein gewisser Herr Glashüttner bei FM4 [via Dogfood] erzählt vom Independent Games Festival welches alljährlich im Anschluss an die GDC stattfindet. Er bietet zwar nur eine maue Liste von Klischees welche den “Indiegamer” definieren sollen (ein Ziel das für sich allein schon sinnlos genug ist, aber bitte), hat mich dann aber heissgemacht, mir mal die Finalisten anzusehen. Ganz cool fand ich Wik and the Fable of Souls, ein Geschicklichkeitsspiel mit hübscher Grafik, die irgendwie an Oddworld erinnert.
Apple sind mir schon ein paar Schlitzohren:

Dafür sind sie bei den Möglichkeiten bescheiden. Es gibt nicht nur eine, sondern 4067885363647058120493575921486885310172051259182827
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Über Mikes Homepage bin ich heute morgen auf drei interessante Seiten gestoßen:
- Random Noise - Weblog von Spieleentwickler und ehemaligem Power-Play Mitarbeiter Boris Schneider
- kultpower.de - Retrogaming Seite, speziell zu alten Spielemagazinen, darunter natürlich auch der Power-Play und zwei interessanten Interviews mit Michael Hengst und Winnie Forster
- Game Blogs - Englischsprachiges Verzeichnis von Spieleblogs
Ich glaub ich werd meine Powerplays demnächst mal einscannen :)
EDIT:
Die ganz alten Powerplay Ausgaben waren zwar auch übersichtlich und hatten dazu noch ihren Retro-Charme, aber ich gäb einiges darum, wieder ein Heft mit so übersichtlichem Layout lesen zu können, wie es die Powerplay gegen Ende ihrer Tage hatte: Diablo Testbericht.
Ich habe unter Schatzkiste mal eine Liste von Posts zusammengestellt die es meiner Meinung nach irgendwie verdient haben. Sollte ich irgendwas vergessen haben, sagt mir bescheid.