Seit Wochen will ich diesen Link schon posten:
“How to destroy the Earth” - http://ned.ucam.org/~sdh31/misc/destroy.html
Es geht tatsächlich darum: Die Erde zu zerstören. Nicht sie unbewohnbar zu machen oder die Menschheit auszurotten, nein, der ganze Planet soll vernichtet werden. Dazu werden verschiedene Methoden vorgestellt und wissenschaftlich gestützt.
Destroying the Earth is harder than you may have been led to believe.
You’ve seen the action movies where the bad guy threatens to destroy the Earth. You’ve heard people on the news claiming that the next nuclear war or cutting down rainforests or persisting in releasing hideous quantities of pollution into the atmosphere threatens to end the world.
Fools.
The Earth was built to last. It is a 4,550,000,000-year-old, 5,973,600,000,000,000,000,000-tonne ball of iron. It has taken more devastating asteroid hits in its lifetime than you’ve had hot dinners, and lo, it still orbits merrily. So my first piece of advice to you, dear would-be Earth-destroyer, is: do NOT think this will be easy.
Mein Austauschmonitor ist heute gekommen. Das nenn ich Service.
Heute komm ich nach Hause und mein Monitor ruehrt sich nicht mehr. Keinen Piep. Sehr aergerlich.
Glueck im Unglueck: Super Service bei Hyundai. 3 Jahre Garantie mit Vor-Ort-Austauschservice. Ein kleiner Anruf und die Zusage dass man mir binnen 3 Werktagen einen neuen Monitor schicken wuerde.
Sehr schoen.

Nicht dass ich Geld oder Zeit zu verschenken hätte… :)
Das ganze für 45 Euro, wobei ich die Spiele bis auf Panzer Dragoon wieder verscherbeln werde.
Politikvorhersage für die nächsten fünf Jahre:
Es werden weiterhin die völlig falschen Konsequenzen gezogen und anstatt die diplomatischen Bemühungen im Nahen Osten zu verstärken, werden im Westen die Bürgerrechte weiter eingeschränkt.
Hooray! Wenigstens keine Überraschungen.
Das Live8-Konzert in Berlin wurde schon im Vorfeld kontrovers diskutiert, vor allem der Veranstaltungsort. Letztendlich war es dann die Straße des 17.Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor, auf der das ganze stattfand. Dorthin machten wir uns dann Samstag Mittag zu 10 Leuten auf. 200.000 (laut offiziellen Angaben) Andere hatten augenscheinlich die gleiche Idee. Das erste, was uns auffiel, nachdem wir uns durch die Büsche im Tiergarten geschlagen hatten, um nicht ganz hinten zu landen, war, dass sich dieser Ort denkbar schlecht für eine solche Veranstaltung eignete, da die links und rechts von Bäumen gesäumte Straße des 17. halt nur die Straßenbreite zur Verfügung stellt, daher waren die 200.000 Leute auf ca 2 km Länge und vielleicht 20 m Breite gedrängt. Einen Blick auf die Bühne werfen konnten daher vielleicht 2% der Leute. Dummerweise waren die Videoleinwände halb in den Bäumen montiert und daher für viele Leute fast nutzlos. Auch der Sound ließ zu wünschen übrig, die Musik war zwar ganz gut zu hören, aber die Redebeiträge meist leiser als die Gespräche der mich umgebenden Leute.
Das, was sich für mich durch die ganze Veranstaltung zog, war der irgendwie schizophrene Charakter. Einerseits die bekannten Bands, die auftraten, und die Tatsache, dass 90% der Zuschauer wegen der Musik gekommen waren, andererseits die ständigen Mahnungen, dies sei kein Konzert, sondern eine Demonstration. Wenn dies eine Demonstration ist, darf ich dann Spaß haben? Wenn ich keinen Spaß haben darf, warum gibt es dann alle 25 Meter Bier im Ausschank und Caipirinha für schlappe 4,50€? Wenn diese Veranstaltung rein dem guten Zweck dient und nicht kommerziell sein soll, warum werden dann offizielle “Ich war dabei” T-Shirts für 15€ verkauft? Wenn das eine Demonstration sein soll, warum versucht Michael Mittermaier als Moderator dann verkrampft, Uraltwitze aus seinen Programmen an den Mann zu bringen?
Auch bei manchen Bands konnte durchaus der Verdacht aufkommen, sie würden nur spielen, weil ihnen das positive Publicity bringt. Juli und Silbermond sind garantiert nur deswegen aufgetreten, weil sie scheinbar im Moment überall auftreten, wo man sich von den Medien pushen lassen kann. Irgendwie passten Lieder wie “Geile Zeit” oder “Perfekte Welle” nicht wirklich auf eine solche Veranstaltung. Die Toten Hosen spielten sich scheinbar für ihren bezahlten Auftritt am Abend in Köln warm, dafür wenigstens Lieder, die zum Thema passten. Beim Publikum kam Audioslave’s Cover von “Killing in the name of” am besten an, jedenfalls bei den Leuten um mich herum. (Schade eigentlich, dass Audioslave nicht “Show me how to live” gespielt haben, es hätte zur irgendwie verwirrten Stimmung gepasst wie die Faust aufs Auge.) Allerdings habe ich auch nur die Hälfte der Veranstaltung mitgemacht, danach war unsere ursprünglich 10 Mann starke Gruppe in 2er Teams zerfallen, und wir beschlossen, wegen der zunehmenden Enge, schlechter Luft, schlechten Bands, eindeutig zu langen Umbaupausen mit noch öderen Einblendungen aus London auf halb sichtbaren Videowänden und einsetzendem Sonnenbrand nach Hause zu gehen.
Fazit: irgendwie war die Idee der Veranstaltung ja durchaus unterstützenswert, aber die Umsetzung eher stiefmütterlich und halbherzig.