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Mein (sinnloser) Wochenendrückblick

Freitag abend, gegen halb elf: meine Mitbewohner und ich bewegten uns mit dem ÖPNV nach Berlin-Mitte zur Firebar, um dort die Physikkommilitonen (sp?) meines Mitbewohners zu treffen. Irgendwie kann mich die Firebar aber nicht überzeugen. (zu hell, zu statisches Licht, Musik zu leise, servieren da Berliner Pilsener!). Außerdem sind Physikstudenten und ihre Gesprächsthemen nichts das, was ich in Kombination mit Bier hören will. Da jedoch einer von den Typen nen paar Freikarten fürs Matrix in F-Hain hat, beschließen wir dann, dort hin weiterzugehen. Das Matrix ist irgendwie für ne 1-2-3 Proletendisko ganz nett, die Türsteher lassen mich da sogar trotz 100% schwarzer Klamotten rein, wird aber irgendwie hauptsächlich von garantiert nicht volljährigen Alkopop-abhängigen kleinen Mädchen und volljährigen, dafür dicken Alkopop-abhängigen Mädchen bevölkert. Als Kontrast dagegen müssen Matthias und ich erstmal nen paar Hefeweizen und ein paar Absinths trinken. Irgendwie bleiben wir aber doch von nicht wünschswerten unsittlichen übergriffen (leider auch von wünschenswerten) verschont.

Samstag: Fünf Stunden Schlaf müssen reichen, jedenfalls schaffe ich es danach aufgrund von Kopfschmerzen nicht, weiterzuschnarchen. Die Kopfschmerzen verschwinden jedoch nach dem Essen. Abend: Pool Party braucht (nach der Aussage von Chris, dem Bruder der Gitarristin) meinen Support bei der Vorentscheidung zum Punk Meets Metal-Festival, also beschließen er und ich, uns für diesen Abend dort hin zu bewegen. Offizieler Starttermin ist 20.00 Uhr, dank Insiderinformationen wissen wir jedoch, dass es sich nicht lohnt, dort vor halb elf zu erscheinen. Als wir dann um halb 11 ankommen, ist die Naunynritze in X-Berg hauptsächlich mit den 6 Bands und den Leuten, die die Bands so mitgebracht haben, gefüllt, die Abstimmung ist also voll demokratisch, die meisten Stimmzettel werden schon bevor die erste Band einen Ton gespielt hat abgegeben. Hätte es eine Gästeliste gegeben, es hätte wohl niemand an dem Abend die 2,50 ¤ Eintritt bezahlt. Um 23.15 Uhr ist dann auch der Soundcheck, und es kann losgehen. Jede Band erhält 20 Minuten Spielzeit, die jeweils vond er Band mitgebrachten Fans versuchen, durch 3 Leute-Pogo Stimmung zu machen. Nach jeder Band verschwinden diese Fans, so dass es bei der 4. Band schon reichlich leer ist. Gegen 2 ist die Entscheidung gefallen, und der 3. Platz und damit die Qualifizierung für das PMM-Festival wird spontan in einer nahegelegenen Kneipe gefeiert.

Sonntag: Schlafdefizit weiter ausgebaut, die Wohnung grundgereinigt und wieder nicht an meinem aktuellen Vice City Car Modding Projekt weitergemacht. Irgendwie gibt es keine ordentlichen Photos davon, wie die Karre innen aussieht.