Dem Tode knapp entkommen
Gestern auf der A2, Höhe Hannover-Langenhagen: Mein Vater, meine Mutter, meine Oma und ich sind unterwegs auf dem Weg von Berlin nach Ennepetal. Mein Vater sitzt am Steuer, wir fahren mit ca 110 auf der mittleren Fahrbahn, als plötzlich der LKW rechts neben uns auf die mittlere Fahrbahn zieht. Mein Vater reißt den Wagen nach links, um auszuweichen, dabei gerät der Wagen ins Schwanken und Schleudern, dass durch den Versuch Gegenzulenken nur noch verstärkt wird. Völlig außer Kontrolle rutscht der Wagen quer die Überholspur entlang und schlägt mit der Front in der Leitplanke ein, dreht sich dann um 180 Grad, dass rechte Vorderrad bricht samt Aufhängung ab, der Astra schlägt mit dem Heck in die Leitplanke ein und rutscht quer zur Fahrtrichtung noch ca 100 Meter weiter, bevor wir halb auf der mittleren und halb auf der rechten Fahrspur zu stehen kommen. Glücklicherweise können uns alle anderen Autos hinter uns ausweichen und rechtzeitig anhalten, so dass es zu keinen weiteren Unfällen kommt. Noch viel mehr Glück haben wir, da keiner von uns irgendwie verletzt ist, und wir den havarierten Opel Astra ohne Probleme verlassen können. Interessanterweise ist die Fahrgastzelle des Wagens völlig unbeschädigt, obwohl von der Front des Wagens nicht viel übrig ist. Ein großer Dank geht an den mutigen Polizeiangestellten, der zufällig ein paar Autos hinter uns fuhr und der durch sein beherztes Blockieren der beiden rechten Fahrspuren wahrscheinlich Schlimmeres verhindert hat, und an alle anderen netten Leute, die angehalten haben, um zu helfen.


6 Kommentare zu 'Dem Tode knapp entkommen'
oha, kann ich mitreden. War zwar nicht mit 110 und habe auch keine krassen Drehungen gemacht, aber war so 55km und der Gegenverkehr ist mir frontal mit 35 reingebrettert. Auto Totalschade, wir unverletzt (also keine Brüche). Auch wenn ich danach ne Woche flach lag.
glatt vergessen - schön, dass es Dich noch gibt.
danke…allerdings bin ich die nächsten zwei Wochen fernab von jeder Zivilisation mit morderner Kommunikation in Urlaub (sprich: Alpen), deshalb wirds bis dahin wenig von mir zu hören geben…dann kann ich Photos vom Wagenwrack posten.
uh.. krass! da habt ihr ja echt glück gehabt!
ich bin auch bald in den alpen, juhu :)
da kann ich nicht mitreden, mich hat nur mal einer beim zuruecksetzen angefahren. wobei, das ganze blut und die damit verbundenen mitleidsbekundungen hat der diki eingesackt, der es sich nicht nehmen lassen konnte seinen gestaehlten unterarm durch die heckscheibe des autos zu rammen.
ich konnte zwei wochen lang kaum laufen, weil die stoßstange mich am knöchel erwischt hat. außerdem hab’ ich eine fast volle fanta verschüttet …
meinen eigenen autos hab ich bis jetzt erstmal nur kratzer und risse in die türen gefahren, das muss für den anfang erst einmal reichen.