Le temps d賲uit tout
Ich kriege hier langsam zuviel.
Meine Mutter sollte es eigentlich besser wissen, nach 48 Jahren, zwei Kindern und mehr fernöstlicher Heilkunstliteratur als Pratchett-Büchern in meinem Regal; raucht aber trotzdem. Wäre mir eigentlich auch egal, wenn sie sich nach der Ziggi nicht an meinen Rechner klemmen und innerhalb von 8 Minuten mein Zimmer durch tiefes Atmen in nen Koksofen verwandeln würde; dabei starsinnigst die Bitte ignoriert, entweder ein Kaugummi zu kauen oder das Fenster zu öffnen.
Mein Vater ist derweil damit beschäftigt, alle Mülleimer des Hauses in die nachbar’sche Mülltonne zu entleeren, weil unsere schon wieder voll ist und die Rentner von gegenüber ihre nur zur Hälfte brauchen. Irgend etwas an dem Bild, wie mein alter Herr unseren Hausmüll in fremde Tonnen stopft, widert mich ganz gewaltig an.
Da ist mein Bruder eigentlich noch harmlos, wenn er mir voller Stolz und mit Ansage seine neuen Baggypants aus Cordstoff [edit] auf dem Catwalk neben meinem Bett präsentiert.
Zum Glück hab ich ja zwei Packungen Schoko-Cookies zur Hand, deren Dopaminwellen mich wieder vom Rande des Wahnsinns in die blaue Lagune der Heiterkeit zurückspülen werden. Hätte ich nicht soviel Angst vor dem Baby aus Trainspotting, und wär Heroin nicht so verdammt unpraktisch, dann würde ich mich heute mit deutlich weniger Einrichtungsgegenständen belastet sehen.


5 Kommentare zu 'Le temps d賲uit tout'
Versuch doch mal dir Schoko-Cookies zu spritzen.
Ausserdem heißt es Cord und nicht Cort
damn, hatte extra noch google.de gefragt, aber die zeigen das nicht als fehler an …
da lobe ich mir das ausgewogene geschlechter-verhÄltnis in unserem haushalt. wobei es auch bei vier versoffenen nichtraucherinnen zÜndstoff gibt. welch ein wortspie.
gute nacht…
am ende landest du bei hirnrissigen psx fighting games mit roten und blauen affen
nur, wenn du deine kÜche in eine hochexplosive speed-brauerei verwandelst ;)