Und sie tanzt auf einem Bein, tanzt und tanzt nicht ganz allein…
Guten Tag. Eine gefährliche Nahtod-Erfahrung am Freitag vormittag veranlasste, dass ich mich auf alte Werte besinne und diese Seite mit einem neuen Eintrag beehre. Mein Zehennagel und ich, wir verstanden uns nicht mehr so gut. Da ich mich ja in etwa acht Wochen auf den Weg an das andere Ende der Welt mache, entschloss ich mich zu einem Präventivkrieg und liess ihn operativ entfernen. Rache ist Blutwurst, seit Mitte letzter Woche laufe ich mit einer attraktiven Kombination aus Turnschuh und Schlappe herum. Dem ging die wirklich nicht leichte Frage voraus, was weniger bescheuert aussieht: zwei Schlappen mit Socken oder zwei verschiedene Schuhe. Ich habe mich für diese Variante entschieden, weil so zumindest halbwegs erkennbar ist, dass diese modische Sünde auf große körperliche Qualen zurückzuführen ist. Nächste Woche werde ich noch zweimal meinen Lieblingsarzt, den ich ja seit meinem Ellenbogen-Intermezzo (dislozierte Olekranonfraktur, die operativ zusammengegurtet wurde, yeah!) zu meinem engeren Freundeskreis zähle, noch zweimal beehren, dann ist das Thema hoffentlich durch. Abgesehen von einem Knochenbruch und einer ziemlich erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung zur (Luft holen) Mediengestalterin für Digitalmedien in der Fachrichtung Operating habe ich Anfang des Jahres meinen Arbeitsvertrag unterschrieben und darf mich nun “Junior Webdeveloperin” schimpfen. Da mir der Zustand, mit 22 schon einen Beruf zu haben und von nun an zum hart arbeitenden Teil der Bevölkerung zu gehören irgendwie widerstrebt, werde ich allerdings Anfang Juni meinen Rucksack packen und für drei Monate nach Australien fliegen - inklusive einer Woche Aufenthalt in Bangkog auf dem Rückweg. Zum Wintersemester steige ich dann in den Battle um den härtesten Studiengang ein und werde in Aachen, Bremen oder Düsseldorf irgendwas studieren, was gefährlich und zukunftsträchtig nach Medien und Informatik oder so klingt. Da ihr nun meines Jahresplanung 2005 kennt, kann ich mich nun guten Gewissens wieder verabschieden und mich auf den Weg nach Düsseldorf ins K21 machen, wo zwei japanische Künstler, deren Namen ich mir nun wirklich nicht merken kann, wunderschöne Bilder zum “Wizard of Oz” ausstellen. Falls mir nachher wirklich enorm langweilig sein sollte, werde ich den einen oder anderen Satz dazu schreiben. Ach ja, nicht vergessen: Anfang Mai sind wieder Kurzfilmtage in Oberhausen!
Unglaublich viele Grüße!


5 Kommentare zu 'Und sie tanzt auf einem Bein, tanzt und tanzt nicht ganz allein…'
Whoohoo, es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Was ist das für ein Arbeitsvertrag den man unterschreibt, der einen dann erst nach Australien und dann an die Uni lässt? Klingt nicht nach Arbeit im klassischen Sinn.
ein befristeter…. ganz einfach ;)
Sie lebt noch, wenn auch nur knapp…aber was ist eigentlich die “Fachrichtung Operating”?
das sind die leute, die die vorlagen, die angehörige der fachrichtung “design” erstellt haben, zum funktionieren bringen. ;)