Paper Man

Innovationen sind im First Person Shooter Segment recht dünn gesät. Eine erfreuliche Ausnahme kommt von Gravity, den Köpfen hinter Ragnarok online. PaperMan setzt als Playermodels vollkommen flache Pappkameraden ein, ähnlich wie Paper Mario oder Parappa the Rapper, die bei Beschuss buchstäblich durchlöchert werden oder durch die Luft segeln. Das Gameplay im Trailer sieht nach unkomplizierter Ballerei aus, was nach so Expertenkram wie Battlefield vielleicht mal eine willkommene Abwechslung bietet.

[via Insert Credit]


12 Kommentare zu 'Paper Man'
Naja, nur weil die Player-Models Flach sind kann man nicht von Innovation sprechen. Das Geballere sieht mir sehr nach Counterstrike in einer bunten Anime-Welt aus. Klar, dass man seine Gegner buchstäblich durchlöchern kann und die bei Explosionen durch die Luft segeln, ist ein hübscher Effekt, aber ich vermute das das keine Auswirkungen auf das Gameplay haben wird. Aus dem Video wird das jedenfalls nicht so ersichtlich.
Die letzte Innovation, in meinen Augen, gab es in F.E.A.R.
Dort ist es möglich im Multiplayer die Zeitlupenfunktion zu benutzen. Da ich das Spiel leider noch nicht spielen konnte und das nur im Video gesehen habe, kann ich leider nicht sagen, wie das funktionieren soll, aber cool finde ich das schon.
Hast eigentlich recht, aber irgendwie machte das Video nen sehr frischen, lebendigen Eindruck. Fand ich gut.
Zeitlupe im Multiplayer kann ich mir auch schlecht vorstellen
du hast schon recht, es verspricht mal einen wirklich erfrischend unkomplizierten Shooter, hat definitv was. Ich find auch , dass es vielversprechend aussieht, auch wenn es vielleicht nicht die Killerinnovation ist, ich mag leicht bizarre Sachen.
In dem Video wirkt das Durchlöchern der Spielfiguren noch nicht all zu überzeugend - die Papierschnipsel und das Blut verdecken die Tatsache, dass die Spielfigur nicht wirklich mit jedem Treffer ein neues Loch bekommt. Das vorgeführte Gameplay und vor allem der Sound wecken in mir ebenfalls Assoziationen an Counterstrike … und das mag ich persönlich nicht.
Ich will aber zugeben, dass die Screenshots und die Idee dahinter mir zuerst mächtig Appetit auf das Spiel gemacht haben; ich bin auf das Endprodukt gespannt.
Counterstrike sieht deutlich anders aus.
Zumindest als ich das das letzte Mal gespielt hab. (Beta 5?)
Ich hab die Hoffnung auf Innovation bei Shootern aufgegeben, PaperMan macht da keine Ausnahme. Möglichst unkompliziert zu sein ist ja nun nicht gerade die Neuerfindung des Rads.
Ok, nachdem ich jetzt gerade den Trailer gesehen hab, kann ich sagen: “Interessiert mich so gar nicht”.
Allerdings sollte man den Verantwortlichen fuer die Hintergrundmusik am naechsten Baum aufknuepfen.
Schreib ma lieber was ueber Sky Gunner…
Liegt das vielleicht daran das dich FPS generell nicht mehr interessieren?
Über Skygunner kann ich erst schreiben, wenn ich ein bißchen mehr Zeit damit verbracht habe. Bisher hab ich erst die erste Kampagnenmission hinter mir.
natuerlich liegt das daran, dass fps mich gar nicht mehr interessieren. das liegt allerdings daran, dass in dem genre wenig innovatives passiert.
Dumme Frage: WAS soll sich abseits von Physik- und Präsentations-Spielereien in nem Genre bei dem es ums pure Ballern geht, ändern?
Das Problem mit diesem engen Genrebegriff ist doch, dass er über seine Definition bereits sehr viel Innovation ausklammert. First Person Shooter gibt ja bereits die Ego-Perspektive und das Schießen vor. Mir fällt im Moment nur Descent ein, das eigentlich auch ein FPS ist, aber nicht in das Genre passt, hauptsächlich weil man keine Person steuert. Und natürlich eine Menge Shooter, die allein deshalb keine FPS sind, weil die Kamera woanders hängt.
Ich denke, die Perspektive der Spielfigur eignet sich einfach am besten dafür, um
Abschusswinkel für Projektilbahnen festzulegen, aber leider für sehr wenig andere Spielelemente. Jump´n´Runs aus der Ego-Perspektive stelle ich mir zum Beispiel eher krampfhaft vor. (Und jetzt bitte nichts über Super Metroid schreiben…) Vielleicht ist das Genre deshalb so innovationsarm.
Ich meinte auch Innovationen natürlich innerhalb des durch das Genre definierten Rahmens. Die Tendenz bei Ego-Shootern geht ja derzeit extrem Richtung WW2 und Taktik-Shooter (Battlefield/Counterstrike), also angelehnt an Realismus.
Vor dem Hintergrund sind Papierfiguren, na gut, vielleicht keine Innovation, aber zumindest eine Abwechslung.