Revolution, Nachschlag
Eine wirklich extrem lesenswerte Analyse der Situation in der Nintendo sich befindet, liefert Lost Garden.
Kurzzusammenfassung: Während andere Firmen mit immer weiter verfeinerten teuren Implementierungen weniger hochspezieller Genres um eine stetig schrumpfende Hardcore-Crowd buhlen, setzt Nintendo auf Innovation, um mit weniger Verkäufen dank niedriger Entwicklungskosten in neuartigen Genres gute Profite zu machen. Revolution ist der nächste logische Schritt in Nintendos Strategie.
Der Artikel erklärt den Controller dabei eigentlich nur nebenbei, viel Interessanter fand ich, dass er (zumindest für mich) ein ganz neues Licht auf Nintendos oft undurchsichtige Strategien wirft.


7 Kommentare zu 'Revolution, Nachschlag'
Öh, die Kurzzusammenfassung bitte nochmal länger; was sind hochspezielle Genres, was meinst Du mit verfeinert Implementieren, wieso sind Entwicklungskosten in neuartigen Genres niedriger.
verfeinerte teure Implementierungen = jetzt mit noch mehr Polygonen!
weniger hochspezielle Genres = Halo 35, EA’s generic Sportsgame 200x, etc.
Genau.
Wenn dich Details interessieren, was hälst du davon einfach mal auf den Link zu klicken?
Egoshooter und Sportspiele sind meiner Meinung nach gar nicht so “hochspeziell”, immerhin sind die Grenzen dieser Genres ziemlich weitläufig gesteckt. Die Sache mit den Entwicklungskosten wird immer noch nicht klar.
Was ist denn das überhaupt für ein Blog, wo ich mich mit Primärquellen außeinandersetzen muss? Du hast ein Publikum zu bedienen, also tu gefälligst Deinen Job und filter das Zeug für mich.
gnah, natuerlich sind die gar nicht so “hochspeziell” deswegen steht da ja auch WENIGER hochspeziell…
ich hab die primaerquelle auch nich gelesen aber so schwer issat doch nun auch nich zu begreifen.
waehrend sony und microsoft ihre einmal funktioniereden konzepte bis zum erbrechen melken und vor allem im grafischen bereich enorme produktionskosten haben, versucht nintendo ueber nischenkonzepte mit abstrichen zb in der grafik trotzdem gewinne zu fahren.
ea rechnet zb bei den nextgen konsolen mit entwicklungskosten von bis zu 30 mio $ und um dabei noch profite reinzuholen muss man natuerlich ne ganze menge spiele verkaufen, daher setzt man auf bekannte funktionierende konzepte.
wenn man jetzt spiele wie zb katamari damacy rausbringt, dessen produktionskosten nur einen bruchteil von 30m$ beträgt, dann muss man logischerweise auch nur einen bruchteil davon verkaufen um profit zu haben.
So im Prinzip.
Das wird im Artikel noch genauer ausgeführt.
k, das ist schon deutlich verständlicher.