Taste
If you mention taste nowadays, a lot of people will tell you that “taste is subjective.” They believe this because it really feels that way to them. When they like something, they have no idea why. It could be because it’s beautiful, or because their mother had one, or because they saw a movie star with one in a magazine, or because they know it’s expensive. Their thoughts are a tangle of unexamined impulses.
In diesem Essay würde ich jeden Absatz unter notarieller Aufsicht unterschreiben.


20 Kommentare zu 'Taste'
Herrlicher Text. Klasse!
Danke für den Link.
ZORN! Engstirnig und widersprüchlich! Anspruchsvolles Design hat mit dem Geschmack des Designers das Geringste zu tun, selbes gilt für Kunst. Was Graham da dilletantisch in einen Topf schüttet und hilflos dogmatisch aufarbeitet, ist ein weitaus komplexerer Sachverhalt, der nach einer differenzierten Betrachtungsweise verlangt und in der vorliegenden Form gefährlich falsch vereinfacht wird. Mein Design wird etwa nicht synchron zu meinem Geschmack “besser”; das eine ist professionelles Handwerk, das andere persönliche Vorliebe, die vollkommen unabhängig von ästhetischem Bewusstsein laufen kann – und “besser” sind sowieso nur die Nazis. What a hack!
Da hat wohl einer den Text entweder nicht ganz gelesen oder nicht verstanden der sich ausserstande sieht oder zu faul ist, konkrete Irrtümer zu benennen und/oder Sachverhalte richtig zu stellen.
Das Problem hatte ich beim Diskutieren mit Schettler schon. Zu tief auf die kontext-sensitive Wahrnemung und die Theorien darüber darf man nicht gehen, das ist nämlich nicht die Ebene über die Graham aussagen macht. Der Typ ist Ingenieur, kein Soziologe oder Philosoph.
Darüberhinaus findet der Satz “Mein Design wird etwa nicht synchron zu meinem Geschmack “besser”; das eine ist professionelles Handwerk, das andere persönliche Vorliebe, die vollkommen unabhängig von ästhetischem Bewusstsein laufen kann” keinerlei Bezug in Grahams Text, dort geht es bei dem sich ändernden Geschmack eben nicht um Vorlieben, sondern darum, zu erkennen, dass Dinge die man früher entworfen hat, von denen man glaubte ein gutes Design (in jedweder Bedeutung des Wortes) hinbekommen zu haben, im Nachhinein als doch nicht so toll erkennt, und zwar auf eine Weise bei der man die kritischen Aspekte konkret benennen kann, ohne sich auf Wischiwaschi-”Geschmack” zu berufen.
Das Problem, dass sich mit dem Text habe ist der Geltungsanspruch. Wenn ich das richtig verstanden habe dann geht Graham davon aus das für jede produktive Tätigkeit die selben Prämissen für das Design gelten und zwar unabhängig vom sozio-kulturellen Kontext.
Dieser Absolutheitsanspruch ist wirklich bedenklich.
Für Programm- oder Produktdesign mögen dies gute Prämissen sein.
Aber beispielsweise der Anspruch, dass gutes Design Zeitlos sein sollte ist in meinen Augen einfach nur eine Platitüde. Je länger ich darüber nachdenke desto weniger weiß ich was das eigentlich bedeuten soll.
Er schreibt, dass wenn man vermutet das ein Produkt den Menschen im 15. Jahrhundert gut gefällt die Chancen gut stehen, dass es auch den Menschen im Jahre 2500 gut gefällt.
Er bedenkt nicht das auch Kunst deswegen tradiert wird weil bestimmte Menschen, die die Möglichkeit haben eine Wirkung auf, sagen wir, das kulturelle Gedächtnis zu haben, sich dafür entscheiden bestimmte Dinge zu tradieren.
Kunstwerke einer Epoche spiegeln nicht den Massengeschmack wider, sondern unserer Rezeption dieser Epoche und diese Art der rezeption kann sich drastisch ändern.
Egal.
Was Graham aufstellt sind Paradigmen einer heutigen Design-Ästhetik.
Das ist schön und gut und nützlich.
Aber zu behapten, dass eben diese Paradigmen schon immer gegolten haben und immer gelten werden ist schlicht und einfach blödsinn.
Das hat nichts mit der Ebene der Argumentation zu tun sondern dem Geltungsanspruch.
Jan: Und ich dachte schon, wir sind hier über Rechthabetechniken wie den Vorwurf des Unverständnis oder gleich mangelnder Textkenntnisse hinaus. Eben jener Satz, den Du anführst, ist konkreter Vorwurf und Richtigstellung zugleich, und findet in Grahams Text einen konkreten Bezug in folgender Passage: As in any job, as you continue to design things, you’ll get better at it. Your tastes will change. And, like anyone who gets better at their job, you’ll know you’re getting better. If so, your old tastes were not merely different, but worse. So eine Verkettung von Geschmack und gutem Design ist unglaublich naiv und müsste den Begriff des Geschmacks schon sehr weit strecken. Die “kritischen Aspekte” stehen beim Design von Anfang an im Vordergrund, und die Erkenntnis in Fehlleistungen fördert immer differenziertere Vorstellungen der Facetten von funktionierendem aka “gutem” Design. Geschmack spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wer seine Gestaltung ausschließlich auf seinen Geschmack aufbaut, ist einfach kein Gestalter.
Die Punkte, die Graham anführt, sind außerdem vollkommen nutzlos in dem Sinne, das jede Außeinandersetzung mit Design solche butterweich formulierten grundlegenden Prinzipien innerhalb kürzester Zeit zutage fördert, jeder aufmerksame mitdenkende Mensch aber auch einsieht, dass keine einzige dieser “Regeln” dogmatische Allgemeingültigkeit beanspruchen kann. Ein Design, dass alle Punkte pflichtbewusst erfüllt, ist mit größter Sicherheit wahnsinniger Mist. Ein Adapterstecker mit zwei voneinander verschiedenen Buchsen wird nicht gerade benutzerfreundlicher durch Symmetrie – auch ein Beispiel dafür, wie sich zwei Punkte (Suggestion und Symmetrie) widersprechen können.
Anspruchsvolles Design hat mit dem Geschmack des Designers das Geringste zu tun, selbes gilt für Kunst.
Eigentlich hat anspruchsvolle Kunst ALLES mit dem Geschmack des Künstlers zu tun.
So jedenfalls habe ich den Text verstanden. Er dreht sich um Geschmack und nur in zweiter Linie um Design. Es geht doch eben darum, dass Geschmack und persönliche Vorlieben oft als rein subjektiv und deshalb mit einer gewissen Beliebigkeit behaftet angesehen werden, das aber nicht sind. Geschmack hat Ursachen: Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten des Designers/Künstlers haben natürlich Einfluss darauf.
Insofern habe ich seine Beispiele auch nicht als unumstößlich, sondern eben nur als Beispiele verstanden. Zurück führt das dann alles wieder zu dem von Jan im ursprünglichen Beitrag zitierten Absatz. Und zu dem Schlusssatz von Grahams Artikel:
“Intolerance for ugliness is not in itself enough. You have to understand a field well before you develop a good nose for what needs fixing. You have to do your homework. But as you become expert in a field, you’ll start to hear little voices saying, What a hack! There must be a better way. Don’t ignore those voices. Cultivate them. The recipe for great work is: very exacting taste, plus the ability to gratify it.”
Natürlich hat Kunst mit dem Geschmack des Künsterls zu tun, denn, ich formuliere das Ganze mal ein bisschen überspitzt und ungenau: “Du kannst nur erschaffen was du bist.”
Soll bedeuten dass dein bisheriges Leben immer größten Einfluss auf deine Handlungen in jeglicher Form hat. Ich denke das ist jedem klar.
Chris schreibt dies ja auch: “Geschmack hat Ursachen: Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten des Designers/Künstlers haben natürlich Einfluss darauf.” Ich nenne das mal analog zum Schettler sozio-kultureller Hintergeund, auch wenn ich diese Formulierung nicht mag.
Nun aber zu behaupten, dass Geschmack objektiven Prinzipien unterzuordnen sei, geht ein bisschen zu weit. Wie der Schettler schon geschrieben hat, sehr bedenklich!
Natürlich macht dies für bestimmte Bereiche Sinn, so z.B. Programm- und Produktdesign (Zitat Schettler), weil es ja Waren sind welche global vertrieben werden. Dennoch haben ja gerade diese Waren nicht den Einfluss auf unser kulturelles Gedächtnis, wie z.B. die Dinge die wir tun oder essen oder was auch immer für bestimmte Regionen charakteristisch ist.
Dass Design natürlich subjektiv zu bewerten ist und bewertet wird sieht man doch alleine schon an anderen Kulturen und den Lebensumständen die dort herrschen. Inkas bewerten Design anders als Schwarzafrikaner. Macht ja auch Sinn. Dennoch kann man Gleichheiten feststellen solange sich die Lebensumstände ähneln. Und da sich die Lebensumstände an immer mehr Orten einander annähern, könnte man vielleicht so etwas wie Prinzipien für gewisse Umstände aufstellen. Dies aber über Zeit und Raum zu verallgemeinern ist schlicht und einfach naiv und falsch.
Man sollte auch nicht alles so heiß essen, wie’s gekocht wird
Hey Mann, darf ich dich mal zitieren?
“In diesem Essay würde ich jeden Absatz unter notarieller Aufsicht unterschreiben.”
Eben!
Das hört sich danach an als ob du dir das Essen umgehend von der Herdplatte per Trichter in dich reingeschlungen hättest.
Und wie eben? Das macht keinen Sinn, da hätte ich wenigstens etwas lustigeres von dir erwartet. Bist ja noch nicht mal beleidigend… :-)
Nun aber zu behaupten, dass Geschmack objektiven Prinzipien unterzuordnen sei, geht ein bisschen zu weit.
Wer behauptet denn das? Graham ordnet dem Geschmack nichts unter. Die Frage ist doch, wo die Grenze zwischen Subjektivität und Objektivität zu ziehen ist, oder? Als Kernaussage des Essays sehe ich persönlich nicht “Es gibt soundsoviele Designgrundsätze, die über Raum und Zeit hinweg immer Gültigkeit haben”, sondern “Viele ‘Geschmacksfragen’ sind weniger subjektiv, als es den Anschein hat. Gehe deinem Geschmack auf den Grund.” – Der Text heißt nicht umsonst “taste for makers” und nicht “14 easy design principles for dummies”.
Während Laien aus dem Bauch heraus bestimmte Werke, bestimmte Designs, bestimmte Details unterschiedlich bewerten, ist ein Experte mit entsprechendem Hintergrund, Wissen und Erfahrung möglicherweise durchaus in der Lage, diese Bewertungen objektiv zu untermauern. Er erkennt Grundsätze und Regelmäßigkeiten, und dieses Wissen hat eben auch Rückwirkungen auf seinen Geschmack, ob bewusst oder unbewusst.
Kuhnens Zusammenfassung meines “Geschmack hat Ursachen” als “sozio-kultureller Kontext” entspricht nicht ganz dem, was ich meinte: Dass die so oft getätigte Aussage, Geschmack sei rein subjektiv, Humbug ist, weil die Grundlage auch Objektives sein kann. Dass ein “über Geschmack lässt sich nicht streiten” häufig nur Diskussionsvermeidung ist. Dass man, wenn man das vage Gefühl hat, X sei besser als Y, möglicherweise viel lernt, wenn man den Ursachen dieses Gefühls auf den Grund geht.
Ob diese Grundsätze oder Prinzipien an eine bestimmte Epoche, einen bestimmten Kulturkreis gebunden sind, ist nebensächlich und lenkt nur von dem eigentlichen Punkt ab. Graham selbst schreibt nur, diese von ihm genannten Prinzipien würden auffällig häufig zutreffen, wie auch Diki schreibt, jede Beschäftigung mit Design würde “solche butterweich formulierten grundlegenden Prinzipien innerhalb kürzester Zeit zutage fördern”.
Ich habe ein Problem damit, dass Graham die Fähigkeit, einen zuerst unterbewusst empfundenen emotionalen Wirklichkeitseindruck bewusst zu reflektieren, als Geschmacksfindung bezeichnet.
Ein Bewusstsein für die zugrundeliegende Kausalität persönlicher Vorlieben ist als Arbeitsgrundlage in Design und Kunst zwar unerläßlich, entspricht aber nicht meiner Definition eines “guten Geschmacks”. Der Weg zu gutem Design verlangt zudem noch dasselbe Bewusstein im Bezug auf Dritte, um die umgekehrte Variante (nämlich das Erschaffen von Wirklichkeiten, welche zuverlässig bei dem Großteil ihrer Rezipienten eine beabsichtigte Wirkung hervorrufen) zu bewerkstelligen.
Diesen Komplex unter dem Begriff des Geschmacks zusammenfassen, finde ich einfach plump. Mein Bewusstsein darüber, dass Blau die Lieblingsfarbe der Deutschen ist, steckt nicht in derselben Schublade wie meine kindischen Freude über die Musik von Gore Beyond Necropsy.
Was würdest du denn dann als Geschmacksfindung bezeichnen? Ich würde diese Fähigkeit (auch, aber nicht ausschließlich) dazuzählen.
Als Geschmacksfindung würde ich die Ausdifferenzierung der persönlichen ästhetischen Vorlieben bezeichnen. Die Feststellung etwa, das man gerne hässliche Plastiklampen um sich hat, auch ohne die bewusste Reflektion der Ursache dieser Empfindung, als Einsicht in den eigenen Geschmack, würde ich dem Prozess der Geschmacksfindung zuordnen.
Wenn ich reflektiere, warum ich diese hässlichen Lampen mag, welche tiefenpsychologischen Ursachen das wohlmöglich hat, und mir der Kern meiner Zuneigung zu diesen Lampen in aller Klarheit vorliegt, ändert das noch nichts daran, dass ich sie mag, alle anderen sie aber hässlich finden, demzufolge mein Geschmack nicht “besser” geworden ist. Die Erkenntnis, dass hässliche Plastiklampen für die meisten Menschen kein gutes Design darstellen, fördert zwar meine Professionalität als Designer, ändert aber nichts an meinem Geschmack.
Das Problem ist wohl, das ein schlechter Designer unbewusst persönliche Vorlieben (seinen unreflektierten Geschmack) in seine Produkte einarbeitet. Eine Verbesserung seiner Produkte entspricht nun aber nicht einer Verbesserung seines Geschmacks; die bewusste Reflektion der persönlichen Vorlieben hat seine Produkte von ihnen befreit, da er als guter Designer die geschmäcklerischen Elemente identifiziert und entfernt. Es entsteht ein Produkt, welches einer größeren Anzahl von Menschen ästhetisch zugänglich ist, was auf den “guten Geschmack” des Designers zurückgeführt wird.
“Es geht doch eben darum, dass Geschmack und persönliche Vorlieben oft als rein subjektiv und deshalb mit einer gewissen Beliebigkeit behaftet angesehen werden, das aber nicht sind.” – habe ich als Unterordung des Geschmacks unter objektive Prinzipien verstanden…
Kritisch kritisch. Bedeutet also gut und besser in Sachen Design einfach nur vielen Leuten zugänglich? Materieller Erfolg?
Dies hängt doch von vielen verschiedenen Faktoren ab und nicht nur vom Design.
Und ich kann auch nur immer wiederholen dass du bist was du erlebt hast. Graham hat mit Sicherheit nur seinen kulturellen Hintergrund in sein Essay einfließen lassen, was sollte er auch sonst tun? Er hat mit Sicherheit nicht die Designs aller Produkte die es gibt und gegeben hat auf ihre Ähnlichkeit hin analysiert, sondern beschreibt dies aus einer Perspektive in einer Gesellschaft, aus welcher heraus wir auch argumentieren. Natürlich lassen sich Gleichheiten in den Produkten feststellen da sie aus unserem Kulturkreis stammen. Natürlich sagt Diki dass diese Prinzipien durch Beschäftigung mit Design in unserem Kulturkreis sofort zutage gefördert werden. Hey, er ist Student einer deutschen Universität und er lernt Design für europäische Konsumenten zu machen.
Es ist nicht nebensächlich darüber nachzudenken, dass diese Prinzipien an bestimmte Epochen und Kulturkreise gebunden sind, nämlich aus genau dem Grund der gegen diese Argumentation verwendet wird: Gehe deinem Geschmack auf den Grund! Vielleicht entdeckst du dann, dass Geschmack und Design, welches ja anscheinend am Erfolg des Produktes gemessen wird, an deinen sozio-kulturellen Kontext gebunden, ja quasi determiniert sind!
Um noch ein weiteres Beispiel zu nennen:
Ein Flacon im 15. Jahrhundert welches einen weiblichen Körper stilisiert, wird üppig sein und Erfolg bei den Konsumenten haben, da sie dies als ästhetisch empfinden, während heutzutage ein schlanker Körper mehr Anklang bei den Konsumenten findet.
Erklärt mir dies bitte mit auffällig häufig auftretenden Prinzipien.
Je mehr ich darüber nachdenke… schon Sitzgelegenheiten und ihre Designs in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen machen seine Argumentation kaputt.
Dies alles soll nicht bedeuten, dass es keine schlechte Produkte gibt, sondern vielmehr dass es keine Prinzipien gibt die sich überall auf der Welt wiederfinden lassen. Wenn, dann nur Funktionen welche die Form vorgeben könnten.
Bedeutet also gut und besser in Sachen Design einfach nur vielen Leuten zugänglich? Materieller Erfolg?
Ersteres durchaus, letzteres nicht zwingend. Gutes Design soll ja zuallererst einmal seinen Zweck erfüllen – die Form eines Föns soll ihn gut in der Hand liegen lassen, die Gestaltung eines Plakats dafür sorgen, dass eine bestimmte Aussage vermittelt wird. So argumentiert darf Design auch hässlich sein (siehe dazu diverse Versandhauskataloge), solange es den Zweck erfüllt (im genannten Beispiel tut es das erstaunlich oft). Unzugänglichkeit würde bedeuten, dass ein Design dem Rezipienten den Rückschluss auf seine intendierte Funktion oder Aussage versperrt. Materieller Erfolg lässt sich, wie Du schon sagtest, leider nicht allein an gutem Design festmachen.
Zugänglichkeit in unterschiedlichen Kulturen ist natürlich nicht unter einen Hut zu bringen. Die Tatsache, dass wir uns sich hier über den Begriff von Geschmack streiten können, zeigt ja schon, wie kontingent bereits die Vorstellungen von Personen innerhalb einer Kultur sind. Deshalb hat mich Grahams Text auch so aufgeregt.
Mir ist eigentlich nur ein auffällig häufig auftretendes Prinzip bekannt, das sich mehr oder minder komplex kodiert durch wirklich alle (aka alle mir irgendwie geläufigen) Kulturkreise zieht, und das wäre Titten.
Was allerdings weniger mit einem sozio-kulturellem Komplex als mit evolutionaeren Dispositionen zu tun hat.
Das eine fusst ja zwangsweise auf dem anderen.
Natuerlich, aber wenn’s nicht gerade um Titten geht, werden die Ansätze der evolutionaeren Aesthetik in den Kulturwissenschaften gerne ignoriert.