What’s wrong with Final Fantasy X

Ich habe des öfteren an verschiedenen Stellen durchblicken lassen, dass ich mit dem Design von FFX absolut nicht warm werden kann. Was mir das bisher eingebracht hat war Unverständnis, und der Vorwurf zu “retro” zu sein, da ich als besseres Beispiel immer Final Fantasy VI angeführt habe. Auch wenn der folgende Text einen anderen Eindruck erweckt: Ich habe an dem Spiel tatsächlich Spaß gehabt, es zwar nicht ganz durchgespielt aber immerhin 44 Stunden hineingesteckt und mindestens genauso viele damit verbracht, Schettler beim Spielen zuzusehen, bloß hat uns nicht der narrative sondern der interaktive Teil des Spiels gefallen, vor allem das gute Kampf- und Charaktersystem und die optionalen Gegner am Ende des Spiels. Was an dem narrativen Teil alles schiefgelaufen ist, will ich hier erörtern.

Teil X ist der erste Nagel im Sarg von Final Fantasy. Auf drastische Weise werden hier viele spielmechanische Traditionen über Bord geworfen, ein Punkt der mich zunächst vor dem Spiel hat zurückschrecken lassen. Es wäre jedoch kurzsichtig, dies als Grund für FFX’ Scheitern anzuführen. Square hat die Serie in jedem Teil weiterentwickelt ohne ihre Grundsätze zu verraten und viele der Neuerungen wie das erwähnte neue Kampfsystem sind in FF-X gut bis sehr gut gelungen, andere Änderungen wie die fehlende Weltkarte machen aus X zwar weniger Final Fantasy, aber noch kein schlechtes Spiel. Ebensowenig will ich Square aus dem meiner Meinung nach extrem hässlichen Setting oder der schwachen Musik einen Strick drehen, hier kommt es wohl auf perönliche Vorlieben an. Darüberhinaus hat sich Square jedoch auch einige Fehler geleistet die das Spiel tatsächlich ganz übel aussehen lassen, vor allem im Bereich des Storydesigns, der Geschichte und der Charaktere, dem was das Spiel eigentlich zum Rollenspiel macht.

Final Fantasy war bis dato immer episch. Stets hat sich eine kleine Gruppe Helden zusammengefunden um zu Beginn des Abenteuers ein kleines Quest zu bestreiten, aber gegen Ende des Spiels dann die zivilisierte Welt, wenn nicht sogar das ganze Universum vor einem ultimativen Bösen zu bewahren. Der Weg dorthin war immer eine Reise mit Höhen und Tiefen, gespickt mit kleinen Geschichten, Heimkehr, Rückblenden, Aufbruch zu neuen Welten, Entdeckung versunkener Reiche, Untergang ganzer Kontinente, Krieg und Frieden, Liebe und Haß, Trauer und Freude. Während dieser Reise machten die Charaktere ein Reifung und Entwicklung durch, die es ihnen letztendlich ermöglichte, sich ihrer finalen Herausforderung zu stellen.

Final Fantasy X geht all dies vollkommen ab. An die Stelle des Epos rückt eine übersichtliche Geschichte in 3 Teilen. Zunächst wird Tidus völlig unerklärlich in eine fremde, unbekannte Welt gezogen. Dort sieht er sich nicht vor eine heldenhafte Aufgabe gestellt, sondern tingelt mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe schnurgerade von Tempel zu Tempel während sich nach und nach Teile des Geheimnisses um ihn und Spira lüften. Am Ende steht die Party vor der Aufgabe, seinen Vater, ein durchgeknalltes, aber verglichen mit Sephiroth oder Kefka harmloses Monster zu vernichten und Harmonie in Spira herzustellen. Diese stinklangweilige Geschichte plätschert auch noch einfach so vor sich hin, ohne irgendwelche bemerkenswerten Höhepunkte. Alle wichtigen Ereignisse werden von unseren Helden selten selbst erlebt, sondern sind in der Regel bereits in der Vergangenheit geschehen und werden nur noch einmal erzählt.

Gute Grafik kann einem guten Spiel die Krone aufsetzen, ist aber entgegen anderslautender Behauptungen weder essentiell für ein Spiel noch kann sie aus Dreck Gold machen. Final Fantasy X ist hierfür ein Paradebeispiel; eine flache Geschichte kann auch von noch so toller Grafik nicht spannend erzählt werden. Schmerzlich wird das verschenkte Potential in dem Moment klar, in dem Seymour Anima beschwört: Die Szene profitiert enorm von den grafischen Fortschritten die Square seit FF IX gemacht hat. Leider leider werden diese Fortschritte im sonstigen Verlauf des Spiels kaum genutzt um Dramatik und Spannung zu erzeugen. Stattdessen lässt man die Hauptfiguren einige sehr schmalzige Szenen darstellen, ich denke da zum Beispiel an den Aufbruch zur Mi’hen Highroad. Absolut fürchterlicher Höhepunkt in dieser Hinsicht ist Yunas und Tidus Stelldichein im Lake Macalania: oberflächliche Kitschüberfrachtung wie hier ist weder emotional noch glaubwürdig.


Welches Motiv stammt aus der Airbrush-Abteilung des EMP-Katalogs?

Wesentlich realere Gefühle hat Square hingegen in vergangenen Teilen geweckt, diese haben nämlich tatsächlich Gebrauch von dem gemacht, was dafür nötig ist: Drama. Wo die Zerstörung des Dorfes Kilika, zu dem wir keinerlei Beziehung haben, gerade dazu dient, Yuna im Sonnenuntergang tanzen zu lassen, begräbt Shinra Midgars Sektor 7, das Zuhause unserer gerade liebgewonnenen Helden unter Tonnen von Schutt um sich für den zerstörten Reaktor zu rächen und tötet dabei tausende Unschuldiger.

Neben Spannung dienen solche Szenen auch dazu, den Plot zu motivieren, den Protagonisten die Gründe ihrer Handlung zu liefern. Diese treibende Kraft wurde in FFX vergessen. Unsere Handlungen werden nicht motiviert. Früher hieß es: “Rette die Prinzessin, du bist der Captain der Leibwache”, “Untersuche die Höhlen von Narshe, das Empire zwingt dich dazu” oder eben “Spreng den Reaktor, du hast als Söldner bei Umweltterroristen angeheuert”. Die anfängliche Aufgabe entpuppt sich dann als Teil eines größeren Übels und die Geschichte nimmt ihren Lauf, jeder Abschnitt als Konsequenz des vorangehenden. In FFX heisst es “Whoa, 1000 jahre in der Zukunft, ich schließ’ mich dieser Truppe hier an, ich hab nix besseres zu tun“, dann tingelt man durch Spira und guckt was passiert. Square war sich stets bewusst, dass der Spieler gerade zu Beginn, wenn er noch wenig Beziehung zur Spielewelt hat, besonders intensiv getrieben werden muss, deswegen startete Final Fantasy bisher stets mit einer überschaubaren, abgeschlossenen Aufgabe, die den Spieler dann an die eigentliche Geschichte heranführte. Völlig anders in FFX. Der Anfang des Spiels ist nicht nur unmotiviert, sondern auch noch höchst verwirrend und bis ganz zum Schluss mit der restlichen Handlung nicht verbunden. Die Erzählstimme berichtet von Dingen die für den Spieler völlig im Dunklen liegen, eingestreute lynchesque Traumsequenzen wirken deplatziert und sorgen anstatt für ein spannendes mysteriöses Feeling nur für noch mehr Unklarheit was denn das nun alles soll.

Genauso flach wie die Story sind auch die Charaktere, mit Ausnahme von Auron, Lulu und Khimari. Diese 3 haben einen geheimnisvollen Hintergrund, neutrale Synchronsprecher und ein unaufdringliches Verhalten. Diese Merkmale resultieren aus ihren zurückhaltenden Persönlichkeiten, die praktischerweise viele Fehler die Square bei den Figuren gemacht hat verbergen. Ihnen gegenüber stehen Wakka, Yuna, Tidus und Rikku, 4 Karikaturen stereotyper Alltagspersönlichkeiten die allesamt unter dem leiden, was im Englischen als overacting bezeichnet wird: Wakka, der Jar Jar Binks des Spiels, unsere stets furchtbar gut gelaunte Sportskanone mit der unglaublich albernen Frisur und den viel zu großen Hosen. Yuna, eine Heulsuse wie sie im Buche steht, eine Figur wie eine weiche Nudel, ohne Rückgrat, Streberin, Paradebeispiel für eine unerträgliche Synchronstimme: tonlos und leierig. Rikku hingegen: überdrehtes Girlie, knapp bekleidet, vorlaut und hibbelig. Absoluter Tiefpunkt ausgerechnet der Hauptcharakter: Tidus, das Abziehbild des nervigen kleinen Bruders tritt von einem Fettnäpfchen ins andere und stellt in unpassenden Momenten unpassende Fragen. Sein Verhalten ist so daneben, dass ich oft nicht umhin kam, meinem Fernseher Kraftausdrücke an die Mattscheibe zu werfen. Schlimmer als Wakka ständig grundlos gut gelaunt: Wer feststellt dass er 1000 Jahre in die Zukunft befördert und dort von Techno-Hippies gekidnappt wurde, fängt nicht an, an Deck ihres Schiffes herumzualbern. Das ist einfach unglaubwürdig. Machmal hatte ich sogar den Eindruck, dass wir Tidus hassen sollen, dass Square ihn absichtlich als unsympathischen Spasti einführt, um hinterher den “Reifungsprozess” den er auf seiner “Reise” durchmacht darzustellen, indem er sich gegen Ende zunehmend normal benimmt. Der Vaterkonflikt, der immer wieder mal beschließt Handlungselement zu werden, hätte für eine solche Entwicklung einen wesentlich besseren Rahmen geliefert, wird aber vom Spiel kaum zu mehr genutzt, als der Tidus Prototyp ein klitzekleines bißchen Persönlchkeit einzuhauchen.

Ein Argument dem ich auch immer wieder begegne ist, dass die hochauflösenden Charaktermodels endlich Emotionen auf den Spielfiguren zulassen. Das ist der größte Bullshit den ich je gehört habe: Zur Zeit von FFX waren Squares Animateure noch lange nicht so weit, ihren Figuren vernünftige Animationen zu verpassen. Ihre Versuche endeten stattdessen in steifen Grimassen die bestenfalls leichte Variationen ihrer fest einmodellierten Grundzüge darstellten. Ähnlich fehlerhaft wie die Mimik sind auch die Gebärden der Charaktere umgesetzt. In den wichtigen Dialogen mit animierten Figuren fuchteln diese mit ihren Gliedmaßen in der Luft herum wie in der Augsburger Puppenkiste. Beides -Gestik und Mimik- sind selten synchron zu dem was gesprochen wird. Das ergibt beim Betrachten ein äußerst bizarres Schauspiel. Ladezeitbedingte Pausen zwischen den Sätzen zerreissen zusätzlich den Redefluß; zur Wahl der Synchronstimmen habe ich mich ja bereits geäußert.


Sorry, aber…

Ebenso merkwürdig wirken die Dialoge im Spiel die nicht animiert und gesprochen werden. Hier bedient sich Square Methoden, die sich in vergangenen Teilen zwar bewährt haben, in Final Fantasy X aber nicht mehr passen. Eine Figur steht steif in der Ecke, eine andere kommt angerannt, beide stehen sich gegenüber, wechseln ohne sich zu bewegen einige Worte, machen auf der Stelle kehrt und gehen auseinander. Zwei Charaktere voreinanderzustellen und sie still ein paar Sätze sagen zu lassen hat mit der 2D-Klötzchengrafik oder den überproportionierten Figuren in VII und IX perfekt funktioniert, da dies mit mit dem übrigen Stil der Spiele harmoniert hat, mit detaillierten Level- und Charaktermodels wirkt eine solche Szene, gerade im Kontrast zu den animierten, gesprochenen Dialogen nur noch hölzern.

Auf diesen Punkt möchte ich etwas näher eingehen und den Vorbehalten gegenüber Final Fantasy VI etwas entgegensetzen: Die Grafik des Super Nintendo ist verglichen mit der PS2 technisch natürlich stark eingeschränkt, doch Not macht erfinderisch. Cartoons sind durch die Wahl ihrer Stilmittel ähnlich eingeschränkt. Die Animateure in früheren Teilen der Serie waren sich dessen bewusst und haben diese Schwäche in eine Stärke verwandelt: Die cartoonartig überzeichnete Mimik und Gestik, die in ähnlicher Form zum Beispiel auch bei den frühen Lucas-Arts Adventures eingesetzt wird, ist extrem effektiv und deckt mühelos ein Spektrum an Emotionen ab, das auf jeden Fall breiter ist als das was Tidus oder Yuna in FF-X abliefern.


An Ausdruckskraft kaum zu überbieten

Strebt man photorealistrische Grafik an, kann man sich dieser Elemente natürlich nicht mehr bedienen sondern muss versuchen, ebenfalls “realistische” Mimik und Gestik zu realisieren. Square war sich hier seiner Grenzen nicht bewusst und ist, statt sich für eine funktionierenden Lösung zu entscheiden, lieber aufs Ganze gegangen, haben ihr Ding dann aber nur halbherzig durchgezogen wie im Beispiel mit den Dialogen gezeigt.

Ein weiteres Element dem Final Fantasy einen großen Teil seines Charmes verdankt geht Teil X ebenfalls völlig ab: Das Spiel ist vollkommen humorlos. Frühere Final Fantasies waren stets gespickt mit Slapstick-Einlagen, selbstironischen Referenzen und Gimmik-Charakteren. Was davon in Final Fantasy X übrig geblieben ist sind die beiden erbärmlichen Gestalten Donna und Barthello die mir allenfalls ein müdes Augenrollen abringen können.

Bei aller technischen und grafischen Finesse bleibt Final Fantasy X ein komplett seelenloses Ungetüm. Square hat sich Photorealismus auf die Fahnen geschrieben, ohne ein funktionierendes Konzept zu haben, wie sich das mit dem Geist von Final Fantasy vereinbaren lässt und ohne die nötigen Techniken ausreichend zu beherrschen: Animationen, Erfahrung mit Synchronsprechern und das Wissen die neuen Möglichkeiten vernünftig einzusetzen um die Geschichte zu erzählen.

Final Fantasy VI ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil zu X. Mit dem dritten 16bit-FF hat Square alles aus der damaligen Technik und aus dem Format herausgeholt was nur möglich war. In jeder Szene steckt eine Menge Liebe, die Figuren sind gut ausgearbeitet und haben jeweils eigene Quests die dem Spieler ihren Hintergrund näherbringen, die Aufgabe vor der die Party steht ist gigantisch, der Weg zu ihrem Ziel lang und ereignisreich, der Soundtrack mitreissend. Genauso wie einen heute Schwarz-Weiss-Filme, alte Schallplatten oder Gemälde begeistern können, sind das was Final Fantasy VI so großartig macht, diese zeitlosen Qualitäten.

Doch auch noch darüber hinaus kann man sich an der 10 Jahre alten Grafik und Sound erfreuen. Dieses Erfreuen an einem kreativen Werk, das Final Fantasy zweifellos ist, stellt sich dann ein, wenn man in dem Gegenstand der Betrachtung eine besondere künstlerische (meinetwegen auch handwerkliche) Leistung erkennt. Natürlich fällt das schwer, wenn man an alles absolute Maßstäbe anlegt und das einzige Augenmerk auf Realismus und technische Perfektion richtet. Stattdessen sollte man sich ansehen, was andere zeitgenössische Games leisten und wie sich das betrachtete Spiel zu ihnen verhält, ausserdem gilt es zu untersuchen, was das Spiel anstrebt und wie nahe es seinem Ziel kommt. Unter diesem Blickwinkel hat Square mit FF VI eine beeindruckende Leistung hingelegt, während X allesfalls in Sachen Fanservice glänzte. Inzwischen wird dieser Platz von den unzähligen FF-VII Sequels beansprucht, damals war das Merchandisevolumen von X echt irre.

Ich habe lange überlegt, ob ich die folgende Datei an dieser Stelle veröffentlichen soll. Sie enthält eine zSnes-Aufnahme der berühmten Opernszene in Final Fantasy VI, für mich Essenz und Krönung dessen was Square auf dem Super Nintendo geleistet hat und vor zwei Tagen anstoßgebend für mich, diesen Artikel hier zu schreiben. Es sollte sie sich niemand ansehen, der vorhat das Spiel noch zu spielen, um sich diesen wirklich tollen Moment dadurch nicht zu verderben. Ich habe mir vielmehr gedacht, dadurch denen, die explizit nicht vorhatten sich mit dem Spiel zu befassen, die Möglichkeit zu geben diese Szene zu erleben. Trotz der Gefahr dass sie aufgrund fehlenden Bezugs zu den handelnden Figuren ihre Wirkung verfehlt, demonstriert sie dennoch viele angesprochene Aspekte : den Slapstick und die Selbstironie, die Ausdruckskraft der Pixelfiguren, die hervorragende Musik, vor allem aber die Sorgfalt und Leidenschaft die hinter dem Spiel steckt.

Ihr braucht zum Abspielen zSnes 1.42, das “Final Fantasy III (U) (V1.1) [!].zip” ROM (GoodSNES) und den Film: Final Fantasy III (U) (V1.1) [!].zmv. Kopiert ROM und Film in das gleiche Verzeichnis, startet das Spiel und wählt unter “Misc”->”Movie Options” Slot 0 und drückt “Play”. Die Kampfszenen lassen sich mit dem FastFwd-Key (Einstellbar in “Misc”-”Game Keys”) vorspulen. Es ist auch jederzeit möglich, den Film anzuhalten und selbst das Steuer zu übernehmen. Wem das zu lästig ist, der kann sich via Youtube zumindest den Hauptteil der Opernszene ansehen:

64 Kommentare zu 'What’s wrong with Final Fantasy X'

lies mal den Gamespot-Review zu FFX. Der sagt dir, was der Rest der Welt an FFX findet.

Final Fantasy X

Wie kann ich hier ein Weblog ber Computer- und Videospiele ins Netz stellen und dann nichts ber das Spiel schreiben, was mich damals davon berzeugt hat, dass Videospiele mehr sein knnen als zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Knpfe zu drcke…

ThreeDude

Grossartiger Text, mein Kompliment! Nach rund 20 Stunden FFX hat’s mich ebenfalls genervt, was aber wohl vor allem daran lag, dass ich in dem Moment herausgefunden habe, dass rundenbasierte Zufallskämpfe definitiv nichts für mich sind. Und ja, einige Zwischensequenzen sind wirklich nur albern, da wirkt selbst die viel belächelte Sexszene am Schluss von Fahrenheit noch natürlicher!

Jan

Danke Danke.
Aber wie gesagt, die Kämpfe fand ich eigentlich voll super.

Lord Vetinari

Na endlich weiß ich was mich so an dem Spiel gestört hat… ;)
Ich denke ich kann dir Recht geben in Bezug auf die Ausdruckskraft verschiedener Zwischensequenzen und vor allem bei dem mangelnden Spannungsaufbau der Story
(was auch für mich wohl das essentliellste an Videospielen und explizit an Final Fantasy ist)!

Wenn ich so Vergleiche schaffe mit den anderen Teilen die ich gespielt habe, die da IV, VI, VII (das beste eigentlich und auch mein erstes) und VIII wären, so ist FF X wohl eher eine Enttäuschung gewesen… Und extra dafür hatte mich mir eine PS2 geholt!

Aber dennoch zocke ich es dann doch immer wieder mal weil es doch einen gewissen Reiz auf mich ausübt den ich nicht wirklich erklären kann…

Aber bei der Darstellung der Charaktere wäre ich beinahe vom Stuhl gefallen, wirklich gut geschrieben ;)

Der Wanderer

Ich weiß nich was es zu meckern gab…. es heißt:”Stets hat sich eine kleine Gruppe Helden zusammengefunden um zu Beginn des Abenteuers ein kleines Quest zu bestreiten, aber gegen Ende des Spiels dann die zivilisierte Welt, wenn nicht sogar das ganze Universum vor einem ultimativen Bösen zu bewahren. Der Weg dorthin war immer eine Reise mit Höhen und Tiefen, gespickt mit kleinen Geschichten, Heimkehr, Rückblenden, Aufbruch zu neuen Welten, Entdeckung versunkener Reiche, Untergang ganzer Kontinente, Krieg und Frieden, Liebe und Haß, Trauer und Freude. Während dieser Reise machten die Charaktere ein Reifung und Entwicklung durch, die es ihnen letztendlich ermöglichte, sich ihrer finalen Herausforderung zu stellen.” Wenn es dem nicht so war (das war es!!!!!!!!!!!! Sin der oberböse allesvernichter) hast du das spiel mit geschlossen augen gespielt ohren zugehalten und whrscheinlich nebenbei diesen artikel verfasst! FF-X war bzw ist der beste (nebe VIII) FF teil den es gibt! Was lächerlich is ist FF-X -2!!!! Darüber könntest du dich mal aufregen!! So ich wnder jetzt weiter!

Jan

Einen oberbösen Allesvernichter gibt es in so gut wie jedem Videospiel. Die beschriebene Situation ist aber noch durch andere Faktoren geprägt, der wichtigste dabei ist die Reise, die wie gesagt in X nur ein Spaziergang ist.
Ich nehme nicht an dass du ausser X und VIII noch andere Teile gespielt hast?
Über FF X-2 habe ich mich bereits aufgeregt.

shad

!!!!!!!

Schettler

Ich fand es ziemlich irritierend das es fast das ganze Spiel lang keine Karte gab an der man sich orientieren konnte. Man weiß fast nie wo die Handlung gerade stattfindet und hat deswegen überhaupt keinen Bezug zu den Orten der Handlung. Das Gefühl einer Reise kommt deswegen gar nicht auf.

Der Wanderer

Gut ein Gefühl einer reise is nich da??? Das mit der Karte war komisch klar……aber eine reise war es schon irgendwie….nun egal….doch ich habe andere FF teile gespielt…..z.B.:7 oder die kürzlich erschienenen chronicels für den GBA. Trotzdem war VIII und X die besten! Ok Gafiktechnisch kann man die GBA games nicht mit PS oder PS2 vergleichen…..Das dazu! Wiedersehen!

R78

Eh du Blinsen und ich meine dich Schettler naklar gabs ne Karte in FFX wenn man nur zu dumm ist auf Item und dann auf wichtiges Item zu gehn da kannsch dir echt ni mehr helfen

Schettler

Da habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte nicht irgend eine Karte, sondern eine Oberwelt-Karte auf der man herumlaufen kann und somit ein Gefühl für die Entfernungen und die Größe der Welt bekommt.
Es gibt überhaupt nichts was man erkunden oder entdecken könnte.
Die Karte die du meinst ist für den Spielverlauf irrelevant, da es ja überhaupt keinen Grund gibt sich zu orientieren. Das Spiel geht einfach nur weiter.

Huwee

Ach Kinners, so ein schönes Spiel. Ich war gerührt, geflasht, gewasweißicht… Nach oder mit 6 und 7 der schönste, Kulturbanause.

knock out

Also… Verzeiht mir… Aber ich finde nichts von dieser Kritik zutreffend.
Und ich gehe davon aus, dass es Absicht war, dass die Geschichte erst mit der Zeit verständlich wurde. Ich finde die Story und das Gameplay an sich einfach Klasse. (Es ist nicht das erste Final Fantasy Spiel das ich gespielt hab>.

knock out

-.- wurd enich mein ganzer kommentar übernommen -.- aber ich scließe mich wanderer an. deine “Kritik” hat mich echt stinkig gemacht.

knock out

lol es gibt nichts zu entdecken?
mach die augen doch mal auf beim spielen XD
es gab genug zu entdecken und wenns nich grade der weg war -.- spätestens wenn man das flugschiff hat gibts was-.-
ich sag ja nur Ruinen, Passwörter, Suchen -.-

shad

ok, verziehen.

Schettler

Spiel einfach mal Morrowind. Da gibts was zu entdecken.

Toller Text! FFX ist kein Sargnagel mehr… es ist der Untergang des japanischen RPGs.
Siehe dazu auch die Famitsu-ALLTIMEFAVOURITES-Liste. FF 6 steht da irgendwo auf der Hälfte…. FF 10 hingegen… OMFG!

Jan

:-P
Ist Aufregen-über-die-Famitsu-Top-100 jetzt der letzte Schrei oder was?
Mir scheint als müsste wirklich jeder seinen Senf dazu abgeben
Ist doch eh immer das gleiche mit diesen Listen.
Wie war das? Millionen Fliegen können sich nicht irren?

Ich klaue einfach mal einen halben Artikel von Something Awful:

Top lists are a magazine publisher’s dream come true. They’re the perfect way to lure in extra readers, have a low content-to-pagespace ratio, and don’t require much thought at all. It seems like every month EGM and other magazines of its ilk shit out another “Top 50 Games Featuring Kilts” list, then sit back and wait for the inevitable angry email from people who disagree with their choices so they can mockingly respond in their hilariously edgy and sassy Letters column. Here, in order of their annoyingness, are the top 10 Top Lists that you’re likely to come across while perusing the magazine rack.

@Jan: Ich habe mich lange vor GTA, Antigames und whatnot bereits über die Liste ausgelassen - siehe dazu meinen Blog ;)

Und ich muss sagen bis/einschliesslich FF7 mag ich die Serie wirklich gerne - aber ab 8 ist es einfach nur noch JPOP-Wichse. Sicherlich, 9 hat noch mal versucht gegenzusteuern - aber allein Monkeyboy als Held hat mir schon massivst missfallen…

Anyway, FF10 ist für mich Inbegriff alles Schlechten. Und wenn die ultimative, japanische Spielezeitung mit wirklich Einfluss mal eben klar macht, das FF10 die r0xx0r-Scheisse schlechthin ist - dann bin ich einfach furiously enraged!

Ich weiss das Toplisten für’n Arsch sind, aber irgendwo spiegelt zumindest die Famitsu-Liste doch wieder was die Japaner wollen - und das ist verdammt nochmal gruselig! Dabei haben es die Fernöstler doch verdammt nochmal so richtig drauf in all den anderen Genres… oh, boy…

Diki

Die Gamestar spiegelt nicht das wieder, was die Deutschen wollen. Die Famitsu spiegelt nicht das wieder, was die Japaner wollen. Das dazu. Und wenn Dich das Gebahren anderer Kulturkreise in Rage bringt, kannst Du Dich und Deinen Rassistenarsch zur Tür hinausbewegen und in geneigte radikale Organisationen einbringen; aber hör auf, hier herumzulaufen und aus dem Mund zu kacken.

LOL! Was ist denn nun kaputt?

Wenn die GS mal eben 90% verteilt interessiert das wahrlich keine Sau, wenn die Famitsu mal 36/40 vergibt ist das international ein Kaufbefehl wenn man auf Nipponkrams steht. GS ist ein Wurstblatt Marke “Wochenzeitung Lüddendorf West” im Vergleich zur Famitsu. Und was selbige sagt ist in Japan leider Gesetz zumindest bekommt man immer wieder den Eindruck - dieses Heft existiert schon ewig und dominiert sowas von den Markt, das es unheimlich ist.

Und da kommst mit der Gamestar…

Äpfel und Birnen…

Und seit wann das wählen eines Scheissspiels in eine Topliste das Gebahren eines anderen Kulturkreises ist, und es rassistisch ist das Spiel und die Wahl scheisse zu finden, muss mir nochmal einer erklären. Im Übrigen, diverse Toplisten hierzulande versetzen mich ebenfalls in Rage, und die verantwortlichen Wählern ebenfalls… und was nun, oh grosser Menschenkenner?

Diki

Es wäre nicht schlimm, wenn Du nur Deine Meinung über die Platzierung der Spiele auf der Liste kundtun würdest. Du fährst allerdings gröbste Verallgemeinerungen auf und richtest Deine Aggression ganz offen gegen Japan als Nation. Ich zitiere Dich mal:

“Die Japaner spinnen!”
“[...] ich möchte Japan in die Fresse hauen …”
“Japan saugt… Japan saugt total!”

Zweifelhaft sind auch Deine, wie ich vermute, auf jahrelangen Aufenthalten im Auslang und unzähligen persönlichen Gesprächen beruhenden Weisheiten:
“[...] irgendwo spiegelt zumindest die Famitsu-Liste doch wieder was die Japaner wollen”
“[...] was selbige sagt ist in Japan leider Gesetz”

Die Wahl von Spielen in Listen ist als Vorgang an sich natürlich weitverbreitet und findet sich in vielen Kulturkreisen. Dass die Kultur Japans sich insofern auf dieser speziellen Liste wiederspiegelt, als dass die Geschmäcker der Leser, die von ebendieser Kultur geprägt worden sind, sich dort niederschlagen, muss ich Dir ja wohl nicht erklären - den Gedankensprung hast Du augenscheinlich schon selbst geschafft. Aus Gründen Deines persönlichen Geschmacks dann gleich das ganze Volk niederzumachen zeugt für den Menschenkenner von niederem Charakter.

Mein Gott… muss ich jetzt jedes Mal wenn ich was in meinen Blog schreibe das Maniac Forums ;) setzen oder was.

“Die videospielenden Japaner, die Scheisse in das
auflagenstärkste Magazin Japans wählen, spinnen.”

Ich möchte den videospielenden Japanern, die Scheisse in das
auflagenstärkste Magazin Japans wählen, in die Fresse hauen.

Das videospielende Japan, welches Scheisse in das
auflagenstärkste Magazin des eigenen Landes wählt, saugt. TOTAL.

Die Japaner die ich bislang kennengelernt habe, sehen die Famitsu als Videospielbibel - und wenn ich insertcredit.com lese, dann steht da auch ständig famitsu. Famitsu. FAMITSU! Also, irgendwas muss ja dran sein. Auch das Ausrasten diverser FF-Fans weil die FAMITSU (omfg!) 4×10 Punkte für ein FF vergeben hat, könnte ich nur nachvollziehen, wenn die Famitsu in etwa den Status einer heilligen Schrift innehat.

Anyway, wenn ich für jeden blöden Nazi-Joke den ich bislang in Schweden gehört habe, auch jedes Mal so ein Fass aufmachen würde - dann käme ich aus dem heulen nicht mehr heraus.
;)

;)

;)

Aber wenn es deinen Seelenfrieden stört, dann änder ich das.

Diki

In dem Fall kann ich mich ja beruhigt zurücklehnen ;)

So, hab’s jetzt entschärft.

Jan

Die Famitsu ist zwar das größte und wichtigste Blatt in Japan, was aber nicht bedeuted, dass die die journalistische Fahne höher halten als sonstwer. Die bestehen genauso zu 50% aus Werbung und 25% aus Hype wie andere Magazine auch.
Durch ihre einzigartige Position können sie allerdings die restlichen25% mit exklusiven Previews und Insiderwissen füllen, an die sonst keiner rankommt und DAS macht sie so wichtig.

Ist ja alles richtig… trotzdem bin ich der festen Überzeugung, das wenn die BIG F sagt: “Jau, Freunde und Kollegen - das Spiel hier taugt mal so richtig was.” Dann wird es auch wesentlich mehr gekauft.
Und das würde ich dann schon irgendwie Einfluss nennen. Vielleicht habe ich bislang aber auch nur überzeugte Famitsu-Abonennten getroffen… und Japan mag eigentlich gar kein FF ;)

Also ich weiß ja nich was du gegen die szene am lake macalania auszusetzen hast… ich fand sie totla romantisch und süß… okay rikku ist echt obernervig und seymour sowie sin sind witzfiguren. ffx ist mein erstes FF und deshalb will ich mir auch nicht anmaßen, hier irgendwelche vergleiche anzustellen. aber sorry: VII erinnert mich nur an eines: Pokémon. die grafik ist dieselbe, und ich kann mir nicht vorstellen, irgendeine emotionale verbindung zu den 2D-bauklötzen auf meinem mini-bildschrin herzustellen.
Sorry aber jeder hat das recht seine meinung zu sagen und das hab ich grad genutzt. :-) vel spaß noch beim VII zocken

[...] In diesen Szenen wird auch klar, wie oft es das Spiel schafft ein gewisses cinematisches Gefühl zu erzeugen… und das mit den simplen Mitteln, die das SNES im Retrospex bot. Jan hat besser beschrieben wie FF VI die Emotionen der Spielfiguren mit schlichten Mitteln darstellt, als ich das hier könnte, darum verweise ich einfach auf seinen Artikel. Aber auch ansonsten haben die Jungs von Square eindeutig ein paar Bücher über das Filmhandwerk gelesen. Um schon wieder Herrn Uematsu zu bemühen: Die Kombination Spiel - Soundtrack ist wirklich meisterhaft. Hiervon können viele Spiele selbst heute noch lernen. Wenn ein Spiel als erzählendes Medium dienen soll, dann ist es manchmal nützlich wenn man versucht Musik und Szenen als Einheit zu verstehen und nicht einfach nur irgendwelche Singles von Marilyn Manson oder 50Cent da reinzuklatschen, weil es halt auf der Verpackung und in der Anzeige gut aussieht, wenn man ein bisschen Namedropping betreiben kann. Die Spielszenen tragen den Soundtrack und vice versa. [...]

beam 02

Hut ab vor diesem sehr gut gelungenen Review.
Es trifft zu 100% meine Meinung bezüglich FF X.
Es ist einfach überbewertet von der Allgemeinheit, und Charme hat dieses Spiel schon gar nicht. Da zocke ich lieber zum x-ten mal den ersten Teil der FF-Reihe durch, der hatte noch Klasse. Und an alle hier die einmal ein wirklich perfektes RPG kennenlernen wollen: Spielt einfach mal Grandia für die PSone (bzw. den SEGA Saturn), DAS ist einfach das RPG schlechthin.

sijan

also Jan das is ja der größte haufen müll denn ich seit langen im Web gelesen habe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jan

…sagt jemand, der mehr Satzzeichen als Buchstaben verwendet und Schwierigkeiten mit Groß- und Kleinschreibung hat.

BigmasterB

Ist zwar schon älter der Beitrag, aber will auch noch was dazu sagen…

Kurz vorweg:
Ich stimme dir in großen Teilen zu. FFX ist in Sachen Story und Charaktere viel schwächer als andere Teile. Habe es aber, vor allem wegen der Art des Levelns, sehr ausgiebig und mit Freude gespielt. Außerdem fand ich widerum die Welt Spira sehr stimmig, was vor allem an der Architektur der einzelnen Gebiete lag.

Warum so viele auf FF VI rumhacken verstehe ich nicht…diesen Teil habe ich erst nach VII, VIII, IX und X gespielt, es nicht bis zum Ende geschafft und doch hat er einige Dinge besser gemacht. Allen voran deswegen, weil eben jeder Charakter sein eigenes Problem hatte und damit rang. Man konnte allein wegen der Texte und an den Darstellungen der Charaktere(hast ja dazu Bilder im Artikel) sich viel eher mit diesen identifizieren, als z.B. bei FFX. Und warum? Weil sie sich hilflos fühlten und doch ihr Schicksal in Hand nahmen, was bei den Charakteren wirkte, als müssen sie sich dazu durchringen. So hab ich das bei dem Spiel verstanden und kein anderer FF-Teil hat es auch nur annähernd geschafft(da würde ich sogar sagen , dass ausgerechnet FFVIII dem am nächsten kam).

Ich glaube aber auch, dass ein anderer Punkt noch eine Rolle spielt: Viele haben bei FF mit dem 8. Teil angefangen, mit dem eigentlich erst der richtige Durchbruch der Serie hier war….und viele die mit diesem Teil angefangen haben, sehen z.B. FFVII, den sie danach gespielt haben, als schwächeren Teil. Bei den “Fällen”, von denen ich weiß, lag das z.B. daran, dass ihnen die Figuren, deren Dramatik, viel zu lächerlich erschien, im gegensatz zu FFVIII.
Nun kann man das auch FFVI und X beziehen. Vllt wärst du anderer Meinung, wenn du FFX vor VI gespielt oder sogar erst dadurch zu FF gefunden hättest.
Es kann auch eine gewisse Routine eine Rolle spielen. Ich weiß ja nicht, wieviele RPG’s du gespielt hast, aber nach einiger Zeit kann auch eine gewisse Abnutzung entstehen. Da weiß man dann einfach “ok, Rikku ist der hyperaktive Charakter der Gruppe, genau wie z.B. Selphie in FFVIII” oder sowas in die Richtung…
naja “hätte, wenn und aber”^^….wollts einfach mal loswerden….

Anonymous

hallo

Anonymous

kann mir jemand sagen wer rikku in echt ist

Jan

Rikku ist in Wahrheit dein Vater, Luke!

Also ich bin der festen Meinung, dass die obige Kritik in den meisten Fällen zutrifft, allerdings wurde sie nur aus EINER Sicht verfasst. Und zwar aus der ihres Autors!

Ich finde, dass FF X ein tolles Spiel ist. Ich muss hinzufügen, das ich kein Rollenspiel-Fan bin und auch noch nie einen anderen FF-Teil gespielt habe, sondern alles mögliche spiele und das ist ein wichtiger Punkt in meinem Statement. Ich habe allerdings auch schon 2D-Rollenspiele(nicht FF) gespielt und weiss somit, das FF in der Entwicklung einen großen Schritt, von Teil 9 auf 10(X) gemacht hat. Dafür mussten die Entwickler einiges leisten, da es im Grunde genommen ein völlig neuer Teil ist. Da ist dann nicht umbedingt alles Perfect und es treten Sachen auf, wie das die Unterhaltungen nicht umbedingt ganz syncron zu den Bewegungen sind, oder manche Mimiken etwas komisch dargestellt/ausgedrückt sind.
Allerdings Sachen, wie die ‘fehlende’ Weltkarte(zum draufrumlaufen und erkunden) fehlt wohl eher den Rollenspiel-Fans(FF-Fans) da sie sie gewohnt sind. Aus meiner Sicht vermisse ich sie gar nicht und es stört mich auch nicht im geringsten, dass es nichts zu erkunden gibt.
Das liegt DARAN:
Dass ich das Spiel als ein föllig neues Spiel betrachte. Ich spiele das Spiel nicht um es zu “spielen”(spass am Knöpfe drücke und die darauf folgenden acktionen zu genießen), sondern mir macht es Spass die Story zu verfolgen. In meinem Fall, könnte man das Spielen des Spiels mit dem Lesen eines Buches vergleichen. Natürlich spiele ich auch, und ich muss sagen, dass mir das Kamfsystem(was ja zum glück bei der obigen Bewertung auch gut darsteht) sehr gefällt, und renne nicht nur von einer Videofrequenz in die nächste, aber immer wenn eine kommt finde ich sie gut. Es macht Spass, die Persönlichkeit und das Verhalten der Charaktere immer besser kennen zu lernen(wie auch beim lesen eines Buches).
In bezug dessen gefällt mir die obige Kritik an den Charakteren gar nicht gut. Das einzige was mich etwas stört, ist das doch etwas schnulzige Verhältniss zwischen Yuna und Tidus, aber das auch nur in manchen Videofrquenzen.

Im guten und ganzen glaube ich, dass die Entwickler nicht nur einfach FF verbessert/erneuert weiterführen wollten, sondern auch versucht haben, dass Spiel für, sagen wir mal ‘Nicht-Rollenspiel-Fans’ interessant zu gestalten. Darunter mussten die mussten die ‘Rollenspiel-Fans’ bestimmt etwas leiden und somit kann ich die Kritik auch gut nachfollziehen.

Wenn einer Fragen zu MEINER ANSICHT des Spiel hat, kann er sie mir gerne stellen. Ich habe dieses Post allerdings nicht verfasst, um mich zu streiten oder die obige Kritik zunichte zu machen(was ich ja eigentlich auch nicht umbedingt getan habe), sondern wollte nur mal darstellen, dass man das Spiel auch aus einer völlig anderen Sicht betrachten kann, aus der es sehr wohl Spass macht es zu spielen.
Mfg Morby

Pikku

Äääähh..
a)Hast du das Spiel gespielt?
b)Willst du den riesigen Mob den du angefeuert hast und der dich jetzt Hass letztendlich dochb mit einer redegewandten Aktion gegen die USA richten?
c)BIST DU BEKLOPPT?!

Pikku

“In FFX heisst es “Whoa, 1000 jahre in der Zukunft, ich schließ’ mich dieser Truppe hier an, ich hab nix besseres zu tun“, dann tingelt man durch Spira und guckt was passiert.”

Was würdest du tun?! Warscheinlich auf nen Stein setzen und vor sich hinsabbern! Kaffe trinken?! Also ehrlich!(Hat nicht ein gewisser Jan mal gepostet Herr schmeiss Hirn vom Himmel? BITTE NOMMA!AMEN!

Pikku

“Eine Figur steht steif in der Ecke, eine andere kommt angerannt, beide stehen sich gegenüber, wechseln ohne sich zu bewegen einige Worte, machen auf der Stelle kehrt und gehen auseinander.”

K, sorry, da haste recht und auch die Technik aus vollem Sprint in einer Sekunde zum stehen zu kommen möcht ich gerne lernen, aber dennoch finde ich FFX das genialste Spiel NEBEN Secret of mana, die Charaktere waren einfach die geilsten! Allerdings ist bei so Fehlern wie dem “Laden zwischen den Sätzen” zu sagen das sie nicht auffallen! Wenn man nicht danach sucht!^^

Ich habe diesen Artikel und die Kommentare erst heute gelesen und fand ihn höchst interessant, habe ich doch meine leichte Enttäuschung an der FFX-Story bisher immer der Tatsache zugeschoben, das ich damals schon über 80% der Handlung gespoilt worden war.

Jans Artikel und die anderen Kommentare haben ein paar eindeutige Mängel beim Storydesign hervorgehoben und ich will nun meine Sicht und meine Theorien zum Thema beisteuern:

FFX war ein riesiger technischer Sprung. Im Vergleich zu den Vorgängern fällt die gesamte Präsentation weitaus cineastischer aus, und in meinem Augen hat Square damit einen Schritt in in eine bestimmte Richtung getan, nämlich zum westlichen Normal-Gamer. Dies zeigen nicht zuletzt die doch recht beeindruckenden Verkaufszahlen.
Hier wurde FFX als “Sargnagel” bezeichnet, oder auch als “Tod des Nippon-RPGs”. Das kann gut sein. Und ist unvermeidlich, schlicht weil sich mit westlicheren Spielen mehr Geld verdienen lässt und im Allgemeinen der Trend zur Globalisierung auch vor der Spieleindustrie nicht halt macht.
Zugegebenermaßen hat Square mit FFVIII und FFX ziemlich penetrant in die Kitsch-Kiste gegriffen. Damals war es das unsägliche “Eyes on Me” im OST (Sorry, ich hasse das Lied wirklich) und bei FFX ist es die Macalania Szene, von der wohl viele (wie z.B. ich) nur beim ersten Durchspielen begeistert sind, da das Grafikfeuerwerk doch recht beeindruckend ist und einen die triefende Pseudo-Romantik vergessen lässt.
Mit der Verwestlichung der Reihe gehen natürlich auch immer mehr RPG bzw FF Elemente verloren, bestes Beispiel ist die obligatorische Weltkarte, die plötzlich durch Abwesenheit glänzt. Solche Dinge und auch die “Versuche” Squares, das Ganze etwas weniger “nippon” zu gestalten, sind natürlich ungewohnt und mögen den Kenner der Serie stören, doch sind es wirklich spielerische Mängel?

Jan erwähnte die fehlende Anfangsmotivation bei der Handlung, ein Faktum das sich auch erst beim zweiten durchspielen erschließt, weil man beim ersten eigentlich noch viel zu begeistert von der Grafik war (naja, ich hatte z.B. mit FFX auch erst meine PS2 erstanden und gab beim Spielen sowieso permanent “Boah”s von mir). Ich stimmte voll und ganz zu, FFX hat einen sehr schwachen Start und wirklich gut wirds auch erst sehr langsam und ziemlich spät, aber dann entfalten die Story, dank der o.g. cineastischen Präsentation, doch eine spannende Atmosphäre. Es herrscht alledings wirklich ein eklatanter Mangel an Dramen im Verlauf der Handlung, von Anfang an plätschert alles vor sich hin und Wendungen gibt es nur wenige und an unvorhersehbaren Enthüllungen fällt mir gerade ausschließlich die Sache im AlBhed Home ein…
Was die Charaktere betrifft, so fand ich sie alle erträglich bis super, Highlights sind natürlich Auron und Lulu. Manch einer mag sich vom Rest der Truppe genervt fühlen, doch ich stehe ihnen eher neutral gegenüber: Sie sind mir egal. Tidus Verhalten zu Beginn halte ich übrigens auch für ein Mittel zur Verdeutlichung des späteren Reifeprozesses.

Um endlich auf den Punkt zu kommen (bin müde und schweife glaube ich zu viel ab): FFX ist das Produkt einer westlicheren Ausrichtung von Square und einer neuen Technologie, in deren Angesicht die Entwickler in mehrerlei Hinsicht die Story vernachlässigt haben, und trotzdem: Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, dieses so völlig neue und irgendwie an einen Film erinnernde Final Fantasy gespielt zu haben, abgesehen vom zähen Anfang den mir selbst die bombastischen FMVs nicht versüßen konnten, war ich durchweg prächtig unterhalten. FFX ist anders. FFX ist kein Nippon-RPG mehr. Es hat eine im Vergleich(!) recht schwache Story. Aber es erreicht durch die neue Art der Präsentation, zumindest für mich, das gleiche wie seine Vorgänger: Ich tauche in die Welt ein, erlebe eine tolle Geschichte und bin traurig, wenn es vorbei ist.

Yunchen

….Also ihr seit alle total deppat Final Fantasy x/ X-2 is total geil!!!
Macht doch selber einmal so etwas und mit besserer Grafik weißt ihr wie schwer das ist…!!!!!!
Ihr seid eine schande für die Menschheit Final Fantasy X zeigt die Fehler von den Menschen auf dieser Welt und ihr gehört sehr gut dazu.Was wäre wenn das bei uns so wäre generell mal gesehen..!!!!!
Nein manche Leute verstehe ich überhaupt nicht…….!!!!!!! :(
zuck aus böse werden
Noch eins ihr braucht wirklich nicht so über Final Fantasy X/X-2 reden den das ist nicht fair….!!!!!! Das Spiel ist sau coooooooooool und daran wird sich nichts ändern….!!! Ich spiele dieses Spiel schon fast zwei Jahre und ich kann mich nicht beschwerden und einmal hab ich es schon ausgespielt und ich find es immer noch super dieses Spiel…..!!! Vielleicht bin ich anderer Meinung als andere aber trotzdem braucht ihr nicht so darüber reden das ist nicht FFFAAAAAIIIRRRRR::::::!!!!!!!!!
Und ich hoffe in Zukunft nichts mehr schlechtes darüber zu hören habt ihr mich verstanden……………………………!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Den sonst werd ich absolut böse…………………..!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Den ihr wollt auch nicht dass man von euch so einen scheiß erzählt..!!!
Und man kann nichts dafür das für euch die Grafik so schlecht ist..!!!!
Mein Vater ist nämlich ein Grafiker und der hat gesagt das es eine sehr SEhr GUTE Grafik ist………………………………………………………………………………………………………………..!!!!! So und jetzt will ich mal gegen diesen Text gegensprüche hören….!
Habt ihr mich verstanden..!!
Nur so einen Text wie du geschrieben hast gehört eigendlich sofort gelöscht.!!!!!
Und noch einmal schreib nie wieder so einen scheiß denn das ist net wahr denn sonstbin ich mit dir auf Kriegsbeil und dass meine ich ernst.. !!! hast du mich verstanden………………..!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schettler

Wenn das kein Witz war, dann bin ich erstaunt wie gewisse Elemente der Konversationen in japanischen Rollenspielen ihren Weg in die Hirne der Spieler bahnen. Wenn auch in diesem Fall in einer pervertierten Form.

“…” = Nachdenken/Pause
“!!!” = Nachdruck

Aber das kann nur ein Witz sein.

Kuhnen

Mein Gott, kann das mal jemand abstellen?

Vielleicht solltet ihr alle mal eine Basis für eine vernünftige Diskussion schaffen.
Mein Vorschlag:

Kriterien festlegen

Grafik
Kann Grafik alleine das entscheidende Kriterium für ein Videospiel sein? Ich denke nicht, Tetris ist das beste Beispiel. Es sollte doch nicht darum gehen alles so darzustellen, dass man sich vorstellen kann es könnte wirklich existieren. Zumindest nicht grundsätzlich. Warum eine Welt duplizieren die wir alle nur zu gut kennen? Und wenn ich mir die neuen FF Teile angucke, dann haben die Figuren so viel Charakter wie Angela Merkel. Wenn ich mir dagegen FF Tactics anschaue… Ich liebe diese Art von Geschichten erzählen! Es wirkt fast wie im Theater: eine Kulisse, mehrere Charaktere welche viel Reden und dabei in bedeutungsschwangeren Posen verharren. Es geht nicht um den Effekt sondern um die Bedeutung.
Jedem, der denkt realitätsbezogene Grafik sei das einzig Wahre, sei an dieser Stelle das Kapitel ‘Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug’ aus ‘Dialektik der Aufklärung’ von Adorno und Horkheimer ans Herz gelegt. Trotz unverständlichem Schreibstil eröffnet der Text eine völlig neue Sichtweise auf die Videospielindustrie.

Die Story
Mal ehrlich, jeder von uns kennt hunderte von diesen klischeehaften Fantasy-Geschichten die eigentlich immer dasselbe erzählen, ob Herr der Ringe oder FF - es sind immer dieselben Themen. Liebe, Freundschaft, Neid und Macht usw…
Was macht nun den Unterschied? Meine Erfahrungen lassen mich glauben, dass es um Komplexität, viele verworrene zusammenhängende Geschichten geht. Im Verlauf des Spiels sollte man erst einmal eine Motivation verspüren, die dem Charakter inhärent ist. Lineare Storys sind meist Mist. Man wird von der einen Situation in die andere geschmissen und handelt nach Vorgabe. Schrecklich.

Am Anfang der Geschichte stehen meist mehrere einfache, klare Aufgaben die der Charakter aufgrund seiner Stellung in der Welt oder aufgrund von wichtigen Beziehungen oder seiner Einstellung erledigen muss. Über diese, erst nicht ganz so dramatischen Geschichten, sollte ein Netzwerk von Beziehungen und Querverbindungen aufgebaut werden, welches letztendlich den Charakter in weltverändernde Prozesse einbindet, Motivation erstellt. Dennoch sollte dem Spieler immer klar sein, warum er so handelt! Ich halte es für unerlässlich dass Handlungsoptionen vorhanden sind. Als Spieler sollte man sich in den Charakter einfühlen können, ihn auch einen individuellen Touch verleihen können. Meist (gerade in Videospielen) funktioniert dies nur über die gewählten Handlungsoptionen. Wenn diese nicht vorhanden sind, …

Spielsystem
Ein Spielsystem hat in einem Rollenspiel nur eine unterstützende Funktion. Es ist nicht das Zentrum des Spiels (das ist die Geschichte), sonst wäre es ein Strategiespiel. Dennoch ist es von zentraler Bedeutung. Es sollte dem Spieler ermöglichen die Charaktere zu beeinflussen, natürlich in bestimmten Grenzen die für diesen Charakter sinnvoll erscheinen. Es sollte das Spiel gut steuerbar machen, zu zeitaufwändige Steuerungen machen die Geschichte kaputt. Natürlich haben auch Spiele bei denen es nur ums aufleveln geht genauso ihren Reiz. Aber bei einem Rollenspiel sollte es um die Geschichte gehen - anderes Genre. Genauso kann natürlich ein Rollenspiel diese Komponente enthalten, wie ja FF-X es tut. Jedoch sollte dies Zusatz und nicht Zentrum des Spiels seine. Morrowind leistet dies als Hybrid in besonderer Form.

Zur Rollenspieltheorie gibt es übrigens einen wirklich guten Artikel auf wolkenturm.de.

Kuhnen

Ach ja, ich hasse es Marktkriterien als Grund für bestimmte Veränderungen anzugeben. Videospiele können, wie es ja auch hier von vielen Leuten vertreten wird, Kunst sein. Auch in Zeiten globaler Konkurrenz sollten authentische Kunstwerke vor allem Kunstwerk und nicht nur Ware sein.

Danke, Yunchen.

Dein Text machte meinen Tag. Darf ich dazu mal Terry Pratchett zitieren:

And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.

Ansonsten finde ich die Argumentationskette geil, von wegen “erst kritisieren wenn man mal selbst ein Multimillionendollar-RPG für Square gemacht hat”. Und du hasat natürlich auch Recht, dass FF die Fehler der Menschheit auf eine Weise zeigt, die Schopenhauer, Nietzsche und Hunter S. Thompson die Schuhe ausziehen würde.

Apropos, wenn die Kackreizler eine Schande für die Menschheit sind, du aber die Menschheit repräsentierst, dann würde ich gerne nochmal Bender B. Rodriguez dazu zitieren:

Muss Menschheit vernichten!

Jan

Danke Yunchen,
Kommentare wie deiner überzeugen mich, die Kommentare hier doch nicht komplett abzuschalten.

Ich hätte manchmal so unglaubliche Lust, Leuten wie dir die eigene Scheisse um die Ohren zu hauen, so richtig mit Satzbau, Grammatik, Rechtschreibung und Inhalt. Das wär dann aber einerseits eine Sysiphus-Aufgabe denn Spacken wie du wachsen ständig nach und andererseits nicht mehr angemessen mit den Mitteln der deutschen Sprache allein machbar. Lernen würdet ihr darüberhinaus trotzdem nix.
Also lass’ ich das Aufregen schön bleiben, verdreh’ die Augen und seh zu dass ich mir meine Rente irgendwie selbst sichere.

Druck dir deinen Text da oben bitte aus und lies ihn dir nochmal durch wenn du 18 bist. Dann darfst du zurückkommen und dich entschuldigen. Ich warte solange.

4lmagest

Ich schätze den Aufwand den die Entwickler in Graphik, Musik, Gameplay und ja sogar Geschichte von FFX investiert haben.

  1. Artikel war interessant und gut geschrieben, aber oft zu persönlich
    (eine Meinung durchgezogen bis zum Schluss, fehlende Gegenstellungen)
  2. Ist das hier ein “Grammatik- und Orthographieforum”?
  3. Die meisten Kommentare entarten mit der Zeit zu einem Dis-Wettbewerb.
ThreeDude

Ich erlaube mir, Bezug auf den Kommentar von 4lmagest zu nehmen:

Zu 1: Glücklicherweise schreibt Jan persönlich! Für Unpersönliches und Prozentwertungen gibt’s die Gamepro.
Zu 2: Nein, dies ist kein Forum, auch keines in dem es um Grammatik oder Orthographie geht - allerdings darf durchaus ein Mindestmass an Beherrschung der deutschen Rechtschreibung erwartet werden, darüberhinaus sind mehr als ein Ausrufezeichen pro Satz dem Lesefluss nicht gerade zuträglich. Ausserdem ist es Kindergarten.
Zu 3: Es herrscht bisweilen ein leicht gereizter Ton in den Comments, das stimmt. Nur: wenn in meinem Blog derartig unsinnig und bar jeglicher Intelligenz kommentiert würde, wie dies hier einige User praktizieren, hätte ich auch irgendwann die Schnauze voll. Immer einstecken geht nicht, solchen Leuten darf man ruhig auch mal eine vor den Latz hauen.

Leider hat es auch Yunchen nicht geschafft, die wunderbare Aussage (”also ich kenn leude, die einfach viel netter sin als du”) eines Users vor einiger Zeit zu toppen - aber er war nahe dran.

4lmagest

@ Björn:
Kannst du bestimmte Werke von Schopenhauer, Nietzsche oder Hunter S. Thompson empfehlen? Suche Material für eine gute Geschichte.

4lmagest

Ich bin mit Kuhnen in diesem Punkt völlig einverstanden.
Zitat:
“Ach ja, ich hasse es Marktkriterien als Grund für bestimmte Veränderungen anzugeben. Videospiele können, wie es ja auch hier von vielen Leuten vertreten wird, Kunst sein. Auch in Zeiten globaler Konkurrenz sollten authentische Kunstwerke vor allem Kunstwerk und nicht nur Ware sein.”

Das ist für mich der wichtigste Punkt in einem Spiel. Ein Geschichte muss sich nicht x-mal verkaufen um gut zu sein(gut erkannt Jan), Charaktere enthalten die nach einer Markstudie zusammengestellt wurden(Tidus) oder nur so von Graphik strahlen(um einen schwachen Plot zu decken).
Ich muss euch danken: Ich habe nur Information über die Geschichte von FFX gesucht und bin dabei auf eure Seite gestossen. Zuerst hielt ich den Artikel für übertrieben, aber in gewisser Weise öffnete er mir die Augen.thx
Ich sehe es vielleicht nicht so düster wie Jan, aber er hat mit dem was er geschrieben hat, nicht unrecht.

Kama S. Utra

Also ich Würde nicht sagen das FF X ein totaler Reinfall war, denn immerhin hab ich bis jetzt 111 Stunden dran gespielt (Nein ich bin NICHT süchtig) und bin immer noch nicht durch.
Ich kenne jemanden der seit dem Anfang von FF dabei war und somit ja alles von FF mitbekommen hat und selbiger sagte mir das FF X das beste (Nach VII) war (Find ich auch XD).
Also meiner Meinung nach liegt es am Betrachter zu entscheiden ob das Spiel nun gut oder schlecht ist.

(Mecker nich wenn ich Fehler in meinem Text habe bin Läghastenikher oder wie man das schreibt ;-))

Kama S. Utra

Sry Ich meinte das beste nach VIII nicht nach VII

Kama S. Utra

Kannst du (Jan) bitte nochmal sagen oder makieren in welchem Vergleich du deine Kritik zitierst. (also ob du FF X mit FF VIII vergleichst)

Jan

??
Ich versteh die Frage nicht
Ich zitiere meine Kritik nicht, ich schreibe sie selbst und ich Vergleiche FFX nicht mit VII oder VIII im speziellen sondern mit den Vergangenen FF insgesamt.

Kama S. Utra

Ja sry hab mich unverständlich ausgedrückt. Danke für die Antwort.

@Yunchen
Ich find es ja toll und gut das du uns FF X Freunden helfen willst aber lass lieber jemand anderes schreiben der mehr IQ als ein Toast hat.

chy

@ Yunchen

Der Artikel gibt die Meinung des Autors wieder, und es gibt nunmal eine Meinunugsfreiheit. Der Autor hat dich aber bestimmt nicht gezwungen seine Darstellung für bare Münze zu nehmen. Letztlich kann nämlich jeder denken was er will. Der Autor hat auch im Gegensatz zu dir seine Meinung durch vernünftige Argumente dargelegt.

Ich zitiere dich:

“Mein Vater ist nämlich ein Grafiker und der hat gesagt das es eine sehr SEhr GUTE Grafik ist………………………………………………………………………………………………………………..!!!!! So und jetzt will ich mal gegen diesen Text gegensprüche hören….!”

Diese Argumentation ist weder sachlich, noch übersteigt sie das Niveau eines Grundschülers. Es zeugt in keinster Weise davon, dass du eine Streitkultur besitzt

Habkackreizbeiffx

Ich stimme dem Bericht voll zu, seit alle Spiele 3D sind, fehlt die Seele!

irgentwerhalt

wie ich sehe sind hier ja sehr viel FFkenner. :D

ich bin entlich mal dazu gekommen mir eines der FF spiele reinzuziehen, in dem fall FFX
Habe/hatte große erwartungen daran gesetzt nachdem was ich so über die ganze FFTitel gehört und gelesen habe. Grafisch finde ich das game schonmal super.

So meine frage passt ansich überhaupt nicht zu thema aber egal^^

folgendes: geht der rest des Spieles genauso weiter wie die ersten 2,5 h?

Wenn ja muß ich sagen, als spiel sehr langweilig. ein Spiel möchte ich doch spielen,in FFX mußte ich bisher aber eher mehr zusehen und zuhören und etwas verwirrend ist das ganze bisher auch noch.
Und dann sind die dialoge uninteressant und teil völlig irelevant zu allem.
ein großer teil der zwischensequenzen sind schlicht weg die gleichen in einer anderen hülle.

NAchdem ich nun von der insel losgegondelt bin frage ich mich jetzt erstmal wozu der teil zwischen in die blase reingezogen werden und auf der insel lande gut war.

Mit keinem der charaktere kann ich mich bisher wirklich indentifizieren.
Der Held ist bisher eine Mischung aus Weichei, Trottel und ja einem kleinen Kind!!! Wenn ich 1000 jahre in der zukunft lande würde ich mich doch auch für diese tatsache interessieren, unser Helde denkt aber erstmal nur an Blitzball.
Mutter ,Freunde, Vergangenheit,Areon(oder wie er heißt) und Zuhause gabs ja nicht nä^^
Wakka, ja schön das er da ist, kämpft mit einem BAll -_-
Macht ein auf mentor für unseren Helden. Allerdings sollte wakka spätestens wenn man die insel verläßt abhauen bzw eher als nebenperson auftauchen.
Von den anderen habe ich bisher zu wenig gesehen,mitbekommen und gesehen um mir ein wirkliches bild machen zu können.

Fazid nach 2,5 h möchte ich doch wissen ob man später noch etwas mehr erfährt, man mehr bezug zu den charakteren bekommt und das verhältniss “zusehen und zuhören und selber was machen sich ausgelicht.
Wenn nicht und die anderen FFgames genauso viel gelabber und “so wenig selber zu tun” haben, spar ich mir den rest, dann bin ich kein FFspieler und halte mich an andere rollenspielgames.

4lmagest

Verhältnis:
Ich nehme an du bist gerade in Besaid angekommen…
Es stimmt dass die ersten 2,5 Stunden aus sinnfreien (aber schönen)Sequenzen. Ich hab mir sowieso bei FFX angewöhnt einen Speicherstand für den Start anzulegen, damit ich mir die Filmzeit sparen kann. Man kann sogar sagen, dass das eigentlich Spiel erst nach dem Aufbruch aus Besaid anfängt und die Sequenzrate sich stabiliesiert.
Charaktere:
Wakka wirst du leider nicht los(nebenbei ist er irgendwann auch der stärkste Kämpfer, sry) und es stossen noch 5 andere Charas hinzu.(welche es sind, will ich an dieser Stelle nicht spoilern). Welchen Bezug man zu Charakteren (bzw. nicht)findet, kannst du ja auch ganz gut aus diesem Artikel entnehmen.
Geschichte:
Wird zu einer “Im Schatten des Vaters” und “Muss die Welt retten Geschichte”.

Zu anderen Teilen kann ich leider nicht viel sagen, da ich sie selbst nicht gespielt habe.

So, hoffe ich konnte dir weiterhelfen

chy

FFX sollte man nicht mit den anderen Teilen über einen Kamm scheren. Denn im Vergleich muß ich sagen, dass die älteren Teile wesentlich besser sind (ich kann aber nur für FF VII-IX sprechen).
Die Story ist im Vergleich zu älteren Teilen etwas “flach”. Aber es könnte schlimmer sein…
… Und mit FF X-2 kam es sclimmer